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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 16. September 2016

Schlosslichtspiele: Die Erfolgsgeschichte geht weiter

ANZIEHUNGSPUNKT: Der Besuchermagnet Schlosslichtspiele findet auch im kommenden Jahr seine Fortsetzung. Foto: Fränkle

ANZIEHUNGSPUNKT: Der Besuchermagnet Schlosslichtspiele findet auch im kommenden Jahr seine Fortsetzung. Foto: Fränkle

 

Schlosslichtspiele auch im Jahr der Heimattage / OB Mentrup: Eigenmarke mit Zugkraft

Die Erfolgsgeschichte der Schlosslichtspiele wird auch im kommenden Jahr fortgeschrieben. Der Hauptausschuss des Gemeinderats gab bei nur einer Gegenstimme am Dienstag in nichtöffentlicher Sitzung grünes Licht für die Fortsetzung der Lichtinszenierung der Schlossfassade im Rahmen der Heimattage Baden-Württemberg 2017.

Ob das erfolgreiche Veranstaltungsformat unter kuratorischer Regie des ZKM dauerhaft etabliert wird, soll nach der Evaluierung der Spielzeiten 2015 bis 2017 im Laufe des nächsten Jahres entschieden werden.

Überzeugt zeigte sich das Gremium von den Besucherzahlen, die mit bisher schon 295.000 Zuschauern die Erwartungen bei Weitem übertreffen. „Die Schlosslichtspiele entwickeln sich neben dem Fest zur erfolgreichsten Eigenmarke unserer Stadt", zeigte sich OB Dr. Frank Mentrup mit Blick auf die Statistik beeindruckt. „Ihre Zugkraft wirkt weit über die Stadtgrenzen hinaus und macht Karlsruhe zum sommerlichen Erlebnismittelpunkt unserer grenzüberschreitenden Region."

Das belegt auch eine Besucheranalyse, die das Amt für Stadtentwicklung auf der Grundlage einer Wochenendbefragung erstellt hatte. Danach kamen 44 Prozent der Besucher aus der Stadt, 32 Prozent aus der Region Mittlerer Oberrhein und der Pfalz sowie 19 Prozent aus dem übrigen Bundesgebiet. Internationale Gäste machten einen Anteil von fünf Prozent aus - nur einer kam aus dem Elsass. Die Ergebnisse zeigen auch, dass die Schlosslichtspiele 2016 offensichtlich stärkere Fernwirkung entfalten als im Jahr des Stadtgeburtstags. Dabei spielt auch die Berichterstattung in den Medien eine bedeutendere Rolle. Von der Magnetwirkung profitieren auch Gastronomie und Einzelhandel. Über 40 Prozent derer, die zu den Schlosslichtspielen nach Karlsruhe kommen, nehmen das gastronomische Angebot wahr. Über zehn Prozent verbinden den Aufenthalt mit einem Einkaufsbummel, vier Prozent übernachten. Aufgegangen ist auch das Finanzierungskonzept: Trotz kurzem Vorlauf konnten 650.000 Euro durch Sponsoring, Werbung, Standmieten, Verkaufserlöse, Crowdfunding, Incentives und Kooperationsmarketing erlöst werden. Die restlichen 250.000 Euro zur Deckung der Gesamtkosten von 900.000 Euro trägt wie geplant die Stadt.

Ein Sonderlob aus dem Gremium gab es für das Team der Karlsruhe Event GmbH, das neben dem „Fest“ auch die Schlosslichtspiele zum Erfolg geführt hat. -bw-

 
 

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