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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 21. Oktober 2016

Kombilösung: Provisorische Brücken verschwinden

SAUBERE ARBEIT: In der künftigen unterirdischen Haltestelle Kronenplatz hat der Erdaushub bereits den untersten Bereich der Tübbinge (Bauteile für die Außenschale des Tunnels) erreicht. Foto: KASIG

SAUBERE ARBEIT: In der künftigen unterirdischen Haltestelle Kronenplatz hat der Erdaushub bereits den untersten Bereich der Tübbinge (Bauteile für die Außenschale des Tunnels) erreicht. Foto: KASIG

 

Auch unterirdisch kommen die Arbeiten für die Karlsruher Kombilösung gut voran

Auf dem Südabzweig der Kombilösung in der Ettlinger Straße findet jetzt ein Brücken-Provisorium sein Ende. Die Autobrücke an der Kreuzung von Baumeisterstraße und Ettlinger Straße über den darunter liegend querenden Bahntunnel wird abgebaut.

Wie die Karlsruher Schieneninfrastruktur- Gesellschaft (KASIG) als Bauherrin der Kombilösung mitteilt, entfernen danach die beauftragten Firmen die Brückenfundamente, kürzen die Schlitzwände und füllen die Baugrube mit Erdreich auf, damit die Straßenbauer die endgültige Fahrbahn herstellen können. Ab 29. Oktober soll dann auch das zweite Brückenprovisorium verschwinden. Auf dem sind noch die Bahnen bei ihrem Weg über die Ettlinger Straße unterwegs. Auch diese Stahlkonstruktion wird durch den Unterbau ersetzt, der auf dem Deckel des Bahntunnels aufgebaut wird.

Bereits in der vergangenen Woche hat auf der Ostseite der Ettlinger Straße zwischen Baumeister- und der Einmündung der Finterstraße nach dem Ziehen der Spundwände der Straßenbau begonnen. Autos fahren in der Bauphase direkt auf der Kreuzung Ettlinger Straße / Baumeister- und Hermann-Billing-Straße über die Finterstraße. Die von Süden oder von Osten kommen, können an der Einmündung der Finterstraße in die Ettlinger Straße diese queren und nach wenigen Metern gen Süden in die Hermann-Billing-Straße einbiegen.

Im Südabzweig der Kombilösung werden laut KASIG parallel zu den oberirdischen Aktivitäten nach wie vor Wände gebaut für die in offener Bauweise herzustellenden Tunnelabschnitte. Auch im Bereich der Rampe in Höhe der Augartenstraße entstehen noch Wände. Zug um Zug betonieren die Arbeiter auch die Stationswände in der Haltestelle Marktplatz, im Südkopf Ettlinger Tor und im Kongresszentrum. Im Kombibauwerk sind die Firmen mit der Herstellung der Wände beschäftigt, die den Autotunnel Kriegsstraße vom Stadtbahntunnel trennen.

Unterirdisch machen die Arbeiten auf der West-Ost-Achse ebenfalls Fortschritte: Im ehemaligen Zielschacht unter dem Kaiserplatz entstehen Technikräume, die für den Tunnelbetrieb der Bahnen benötigt werden. Erdaushubarbeiten beherrschen die Tätigkeiten an der Lammstraße und am Kronenplatz. Und im Gleisdreieck laufen die Vorbereitungen zur Herstellung der ersten endgültigen Sohle. -red-/-trö-

 
 

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