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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 21. Oktober 2016

KULT 2016: Helden, Sänger, Helfer

PREISTRÄGER UND AKTEURE des KULT2016 der TechnologieRegion Karlsruhe genossen einen gelungenen Festabend.

PREISTRÄGER UND AKTEURE des KULT2016 der TechnologieRegion Karlsruhe genossen einen gelungenen Festabend.

 

TechnologieRegion Karlsruhe verlieh Kulturpreis / KULT 2016 ehrt Projekte, die künstlerisch integrativ wirken

„Wir sind Helden“, „JEKASI“ und „refugee favorz“ heißen die drei Gewinnerprojekte, die vorigen Freitag in Bruchsal mit dem Kulturpreis KULT 2016 der TechnologieRegion Karlsruhe (TRK) ausgezeichnet wurden. Auf die Ausschreibung unter dem Motto „Begegnung und Integration durch Kunst und Kultur“ hatten sich 33 Initiativen und Projekte der Region beworben.

Den ersten Preis unter den mit insgesamt 2000 Euro dotierten Auszeichnungen überreichte Karlsruhes Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup als TRK-Vorsitzender an ein Projekt der Musik- und Kunstschule Bruchsal, in deren Räumlichkeiten die Preisverleihung über die Bühne ging. „Wir sind Helden“, so der Titel des Modellprojekts, bietet jungen, benachteiligten Menschen die Möglichkeit, sich mit künstlerischen, kulturellen oder handwerklichen Aktionen freiwillig für das Gemeinwesen zu engagieren, gemeinsam etwas zu schaffen und das eigene Lebensumfeld kreativ zu gestalten.

Auch den zweiten Preis holte ein Bruchsaler Projekt, das durch Singen mit Kindern in Schulen zu Integration und Inklusion beitragen möchte. Mit dem Projekt „JEKASI“, Abkürzung des Mottos „Jeder kann singen“, ist die Initiatorin und ausgebildete Opernsängerin Sonja Oellermann in Bruchsaler Grundschulen unterwegs. Zusammen mit vierzig Kindern konnte sie auf der Preisverleihung einen bleibenden Eindruck von ihrer Arbeit vermitteln, bevor TRK-Vize Dr. Christoph Schnaudigel, Karlsruhes Landrat, sie ehrte.

Den Sonderpreis hatte die sechsköpfige Jury einer Bewerbung zugesprochen, die sich von allen anderen abhob, wie auch Bruchsals OB Cornelia Petzold-Schick bei ihrer Laudatio betonte. Gemeint war die digitale Dimension, in der sich „refugee favorz“ bewegt. Eine Art „digitales Schwarzes Brett“ verbirgt sich dahinter, wie einer der Entwickler, Johannes Grenzemann, am Bildschirm live demonstrierte. Jede und jeder könne dort eine Hilfeleistung oder einen Gefallen (englisch favor) für Geflüchtete anbieten, natürlich ebenso umgekehrt.

 
 

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