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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 21. Oktober 2016

Partnerschaften: Von Kunst, Studium und Fußball

ERÖFFNETE DIE LIEBERT-AUSSTELLUNG: OB Dr. Frank Mentrup (links). Neben ihm die Künstlerin. Foto: Anna Maria Letsch

ERÖFFNETE DIE LIEBERT-AUSSTELLUNG: OB Dr. Frank Mentrup (links). Neben ihm die Künstlerin. Foto: Anna Maria Letsch

 

Stets ein reger Austausch zwischen Menschen aus Karlsruhe und seinen Partnerstädten

Karlsruhes Städtepartnerschaften leben. Vor allem mit dem Engagement der Bürgerinnen und Bürger, insbesondere der Vereine und Gesellschaften, die die Beziehungen zu den Menschen in den Partnerstädten pflegen.

So hat etwa der deutsch-englische Freundeskreis dafür gesorgt, dass die Nottinghamer Künstlerin Judy Liebert eine Auswahl ihrer Installationen, Collagen sowie Öl- und Acrylbilder beim Gedok-Künsterinnenforum in der Markgrafenstraße 14 zeigen kann. Die 70 Jahre alte Judy Liebert arbeitet installativ. Ihr Werk ist provokativ und erzählerisch. Die Feministin provoziert etwa Georg Baselitz, der behauptet hatte, Frauen seien die schlechteren Künstler. Sie widerlegt dies mit der Ausstellung, die noch bis zum 30. Oktober mittwochs bis freitags von 17 bis 19 Uhr und sonntags von 14 bis 16 Uhr zu sehen ist.

Sehr umtriebig ist unter anderem auch die Freundschaftsgesellschaft Karlsruhe-Krasnodar. Zum Stadtgeburtstag der südrussischen Partnerstadt war sie einmal mehr mit einer großen Reisegruppe in Krasnodar. Die Freundschaftsgesellschaft organisiert aber auch regelmäßig Besuche durch häufig junge Leute in Karlsruhe. So war etwa im Sommer eine Gruppe Krasnodarer Studierender in der Fächerstadt. Die jungen Leute haben in Karlsruher Unternehmen hospitiert. Ein Sponsor ermöglichte es, sie zu einer Operngala auf der Freilichtbühne Ötigheim zu führen. Dort trafen sie auch zufällig anwesende Austauschschüler aus China.

Auch derzeit sind wieder Studenten aus Krasnodar in Karlsruhe. Zum ersten Mal war es der Freundschaftsgesellschaft möglich, vier Studierende der Technischen Universität Krasnodar in die badische Partnerstadt zu holen. Sie absolvieren über vier Wochen Praktika in verschiedenen Betrieben.

Ferner spielte eine junge Fußballmannschaft aus Krasnodar, ebenfalls im Sommer, bei einem Turnier für Sportler bis 16 Jahre der SG Siemens. Zwei Teams des Veranstalters traten gegen die jungen Russen an. Rund 50 Jugendliche nahmen insgesamt teil.

Aber nicht nur die Freundschaftsvereine kümmern sich um die Beziehungen. So pflegt etwa das Kant-Gymnasium einen Schüleraustausch mit der Schule Nummer 47 in Krasnodar. Junge Russinnen und Russen waren für zehn Tage in Karlsruhe. Auf ihrem Programm stand auch ein Empfang im Rathaus. Stadtrat Dr. Albert Käuflein begrüßte sie vorige Woche offiziell im Namen der Stadt. -erg-

 
 

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