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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 28. Oktober 2016

Gemeinderat: Chancen schaffen

DIE ZUKUNFT IM VISIER: Eine Studie unterstützt den Technologiepark Karlsruhe auf dem Weg zu einem attraktiven Standort. Foto: Fränkle

DIE ZUKUNFT IM VISIER: Eine Studie unterstützt den Technologiepark Karlsruhe auf dem Weg zu einem attraktiven Standort. Foto: Fränkle

 

Studie trimmt Technologiepark Karlsruhe auf Zukunft

Der Technologiepark Karlsruhe (TPK) braucht ein Fitnessprogramm. Denn der Bebauungsplan ist rund 20 Jahre alt, seitdem haben sich räumliche wie funktionale Bedürfnisse der aktuellen und künftigen Technologieunternehmen geändert.

„Technologiepark Karlsruhe Reload“ nennt sich die Studie, die den zu rund einem Viertel bebauten TPK neu als bedeutenden Standort für Firmen aus dem Hightech-Sektor sowie deren Dienstleister definiert. Die Erkenntnisse sollen nach Willen des Gemeinderats Grundlage für die Änderung der Bebauungspläne sein. Es geht um Adressbildung zur Haid-und-Neu-Straße und Richtung Waldstadt, die Ertüchtigung der inneren Erschließung mit Möglichkeit eines zweiten Anschlusses von Norden sowie um eine adäquate Antwort auf heutige Mobilitätskonzepte. Zudem auf Zukunft getrimmt ist das bauliche Ambiente mit effizienterer und nachhaltiger Ausnutzung der Grundstücke sowie Nutzungsergänzung etwa durch Nahversorgung und Gastronomie. Mit bedacht ist zudem der gebotene Brückenschlag zum benachbarten KIT Campus Ost.

Höchst willkommen war dem Gemeinderat die Studie, sie stehe für „Chancen schaffen“ (SPD-Stadträtin Elke Ernemann) und „generiert die Arbeitsplätze für morgen“ (CDU-Stadtrat Thorsten Ehlgötz). Sie diene der IT-Achse in der Oststadt in Verknüpfung mit dem KIT Campus (Wirtschaftsdezernentin Gabriele Luczak-Schwarz). Die auf mehr Flexibilität setzende Studie biete „die Freiheit zur Entwicklung“, so KULT-Sprecher Uwe Lancier, der mit der ebenerdigen Nord-Anbindung wie auch Jürgen Wenzel (FW) die äußere Erschließung des TPK ansprach. Für Tom Høyem (FDP) wird der TPK „aus dem Dornröschenschlaf gerissen“. Für den Bebauungsplan wünschte sich GRÜNE-Sprecher Johannes Honné die Berücksichtigung des Klimawandels. Eduardo Mossuto (GfK) regte an, Synergien zu den angrenzenden Stadtteilen herauszuarbeiten. -rie-

 
 

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