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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 28. Oktober 2016

Kleingärten: Gewinner des traditionsreichen Oberbürgermeister-Wettbewerbs gekürt

FÜR ERFOLGREICHE KLEINGARTENANLAGEN nahmen 21 Vereinsvertreter von den Stadträtinnen Meier-Augenstein (links außen) und Dogan (daneben) Urkunden entgegen. Foto: Knopf

FÜR ERFOLGREICHE KLEINGARTENANLAGEN nahmen 21 Vereinsvertreter von den Stadträtinnen Meier-Augenstein (links außen) und Dogan (daneben) Urkunden entgegen. Foto: Knopf

 

Zur turnusmäßigen Versammlung trafen sich kürzlich die Vorstände der Gartenfreunde des Bezirks Karlsruhe im Casino des Technologieparks. Im Zentrum stand der alle zwei Jahre stattfindende Oberbürgermeister-Wettbewerb der Gartenfreunde 2016. 21 Kleingartenanlagen wurden dieses Jahr ausgezeichnet.

Insbesondere die kleingärtnerische Nutzung und die Vielfalt der Gärten sind Bewertungsgrundlage des seit fast 60 Jahren betriebenen Wettbewerbs.
Begrüßt wurden die zahlreichen Vereinsvertreter vom Bezirksvorsitzenden Alfred Lüthin: „Es ist wichtig, den Nutzen der Kleingärten in unserer Gesellschaft herauszustellen. Die Anlagen punkten sowohl mit biologischer als auch mit sozialer Vielfalt.“

Grußworte überbrachte Yesim Kilicer als Vertreterin der Türkischen Vereine in Karlsruhe. Sie stellte Umweltschutz und Integration in den Fokus ihres Vortrags. Gartenbauamtsleiter Helmut Kern informierte über die Kampagne „Grüne Stadt Karlsruhe“. Ziele seien unter anderem Nachhaltigkeit, eine grüne Infrastruktur, das Schaffen von Freiräumen und umweltgerechtes Handeln.

Kern kommentierte auch den Lichtbildvortrag mit den ausgezeichneten Anlagen. Er vergab viel Lob, sparte aber auch Kritik nicht aus. Beispielsweise, wenn Schotter statt Grün in den Anlagen dominierte. Insgesamt aber sprach Kern von wunderbaren Anlagen mit üppigem Anbau, die zum Spaziergehen einlüden. Zudem gebe es lobenswerterweise immer mehr Insektenhotels. Die Preise übergaben die Stadträtinnen Bettina Meier-Augenstein und Rahsan Dogan. Dreimal wurde Platz eins (Mitte Ost, Reitschulschlag und Rheinstrandsiedlung) vergeben. Des Weiteren gab es viele zweite und dritte Plätze. Die Sieger erhielten Schecks über 200 Euro, gefolgt von 150 und 100 Euro für die Kleingartenvereine. -voko-

 
 

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