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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 28. Oktober 2016

TechnologieRegion: Neuaufstellung zum 1. Januar

Europaaktivitäten deutlich verstärkt / Neue Verkehrs-Apps sollen schneller ans Ziel bringen

„Einen Quantensprung“ erwartet der Vorsitzende der TechnologieRegion Karlsruhe, Karlsruher OB Dr. Frank Mentrup, von der Neuaufstellung der TRK zum 1. Januar 2017.

Nachdem alle bisherigen Mitglieder dafür ein klares Votum ihrer Gremien erhalten haben, laufen derzeit die Vorbereitungen für den Übergang in die neue GmbH informierte Mentrup bei einem Pressegespräch nach der TRK-Regionalkonferenz vergangene Woche. Mit der Erhöhung des Budgets von 500.000 auf eine Million Euro und dem Einstieg von Firmen und der Forschung sollen die Stärken der Region noch mehr bekanntgemacht werden.

„Die europäischen Aktivitäten wurden bereits sehr deutlich und mit Erfolg verstärkt“, stellte Mentrup fest. So stünden jetzt die Mittel parat, um die TRK-Mobilitäts-App zur Pamina-App werden zu lassen, damit auch im grenzüberschreitenden Verkehr die Echtzeitangaben zu Baustellen, Staus und ÖPNV abrufbar sind. Wobei ein nächster Entwicklungsschritt sich bereits abzeichne. Nachdem rund fünf Millionen Euro an Fördermitteln bewilligt wurden, könne das Projekt RegioMOVE umgesetzt werden, das die Einzelverkehre zusammenführen soll. Neben der Software gehören dazu acht Ports, an denen die Wahl getroffen werden kann, ob das persönliche Ziel am besten mit Fahrrad, Auto oder ÖPNV zu erreichen ist. Neues gab es auch zum Werben um Fachkräfte für die Region zu vermelden. So werde das TRK-Welcomecenter weiter um ein Videoportal ausgebaut, in dem sich Firmen und ihre offenen Stellen präsentieren können.

„Wir sind erfolgreich aus den Startblöcken gekommen“, sprach Ingo Zenker, der Chef der Karlsruher Arbeitsagentur, von einem erfolgreichen, engen Zusammenwirken der Partner in der Region bei der Integration von Flüchtlingen. Die Strukturen seien geschaffen und man habe die notwendige Transparenz, um individuelle Hilfe und Beratung geben zu können. Bereits 400 Flüchtlinge seien in Arbeit und 100 Jugendliche in eine Einstiegsqualifizierung oder Ausbildung gebracht worden. „Das Ganze ist kein Selbstläufer“, sprach Zenker mit einem „positiven Grundgefühl“ von einem Langstreckenlauf. „Derzeit werden die Beschäftigungspotenziale auch von Geringqualifizierten noch durch die Konjunkturlage getragen, aber künftig geht es darum, wie viele den Weg in eine duale Ausbildung finden“, ist IHK-Präsident Wolfgang Grenke überzeugt, „dass der Schub für die Wirtschaft mit zeitlicher Verzögerung kommen wird“. -fis-

 
 

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