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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 28. Oktober 2016

Zivilcourage: Wahre Vorbilder ausgezeichnet

HIN-, STATT WEGSCHAUEN: Im Karlsruher Polizeipräsidium wurden 15 Bürger ausgezeichnet, die Straftaten verhinderten oder zur Aufklärung beitrugen (3.v.r. EB Jäger, „Sicheres Karlsruhe“). Foto: Knopf

HIN-, STATT WEGSCHAUEN: Im Karlsruher Polizeipräsidium wurden 15 Bürger ausgezeichnet, die Straftaten verhinderten oder zur Aufklärung beitrugen (3.v.r. EB Jäger, „Sicheres Karlsruhe“). Foto: Knopf

 

„Sicheres Karlsruhe“ ehrt Bürger, die selbst Polizei und Gesellschaft halfen

Der Förderverein „Sicheres Karls-ruhe“ sprach kürzlich Bürgerinnen und Bürgern Anerkennung für ihr couragiertes Verhalten aus. Insgesamt 15 Beispiel gebende Karlsruher, die durch Agieren und Nicht-Wegsehen zur Verhinderung oder Aufklärung einer Straftat beigetragen haben, wurden bei einer Feierstunde im Polizeipräsidium geehrt.

Die Vereinsvorsitzende Gerlinde Hämmerle betonte: „Seit Jahren fordern Polizei und andere Institutionen die Bevölkerung zu couragiertem Verhalten auf. Wir möchten ihnen nun unseren herzlichen Dank aussprechen.“ Auch Erster Bürgermeister Wolfram Jäger, zugleich stellvertretender Vorsitzender des Vereins, machte deutlich: „Sie alle haben Zivilcourage bewiesen. Wichtig ist, zu helfen, ohne sich selbst in Gefahr zu bringen“, so Jäger, der zugleich mehrere wichtige Prinzipien als eine Art Verhaltenskodex aufzählte: andere zur Mithilfe auffordern, den Notruf 110 anrufen, Tätermerkmale einprägen, sich um das Opfer kümmern und sich als Zeuge zur Verfügung stellen. „Zu ihrem Engagement und Nicht-Wegsehen möchte ich ihnen herzlich Dank sagen“, unterstrich der Erste Bürgermeister.

Die einzelnen Fälle trug Remigius Kraus, stellvertretender Leiter Prävention der Karlsruher Polizei, vor. Ob Enkeltrick-Betrug, Diebstahl-Serie, Supermarkt-Überfall: Dank des Bürgereinsatzes wurden viele verschiedene Delikte verhindert oder aufgeklärt. Neben ebenfalls viel Lob Urkunden und Präsente gab es von der früheren Karlsruher Polizeipräsidentin Hildegard Gerecke: „Zivilcourage und Opferschutz gehen bei ihnen Hand in Hand. Sie sind allesamt echte Vorbilder.“ Gerecke verwies zudem auf Aktionen des Fördervereins wie „Boxen gegen Gewalt“ oder „Tu was“. -voko-

 
 

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