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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 28. Oktober 2016

Zoologischer Stadtgarten: Begegnung Mensch - Tier

ERWEITERUNG: Auf der größeren Anlage sollen künftig auch Parmakängurus leben, die die Australien-Fraktion des Zoos vergrößern. Foto: Fränkle

ERWEITERUNG: Auf der größeren Anlage sollen künftig auch Parmakängurus leben, die die Australien-Fraktion des Zoos vergrößern. Foto: Fränkle

 

Erweiterung um begehbares Gehege für Wallabys

„Wir bauen um für die Bennettkängurus“: Seit Mitte Oktober sind die hohen Zäune um das künftige begehbare Gehege der Bennetts im Zoologischen Stadtgarten gefallen. Bislang lebten in dem Gehege Störche, was den relativ hohen Zaun erklärt.

„Für unsere Australier reicht die bestehende Hecke mit niedrigem Holzzaun“, erläutert Zoodirektor Dr. Matthias Reinschmidt. Der Umbau ist Baustein im Entwicklungskonzept Zoologischer Stadtgarten, gesponsert von der Volksbank Karlsruhe. Der Clou: Besucher gelangen über eine Klapp-Tür direkt  auf die Erweiterungsfläche. Optisch trennt altes und neues Gehege nur ein zwischen Pfosten gespanntes Seil. Die Tiere können – wenn sie wollen – ab 2017 ins neue „Begegnungszentrum“ hüpfen. Und bekommen mit Parmakängurus weitere Gesellschaft. Die kleinsten Vertreter der Wallabys galten als ausgestorben. Tatsächlich überlebte die Art auf einer Insel und wurde dort in den 1960ern wiederentdeckt“. In den Zoo siedeln zwei Männchen und vier Weibchen aus zwei Tiergärten um. Die Haltung der bedrohten Tierart steht für das weiter wachsende Engagement des Zoos im Dienste des Artenschutzes. -rie-

 
 

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