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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 25. November 2016

Blumenschmuckwettbewerb: Hinterhöfe und Pracht der Blumen

NAHEZU ZUGEWACHSEN: Diese Garage in Wolfartsweier wird wohl nicht mehr von Autos befahren. Der Bewuchs war der Jury des Blumenschmuckwettbewerbs 2016 einen Edelmetall-Preis wert. Foto: Fränkle

NAHEZU ZUGEWACHSEN: Diese Garage in Wolfartsweier wird wohl nicht mehr von Autos befahren. Der Bewuchs war der Jury des Blumenschmuckwettbewerbs 2016 einen Edelmetall-Preis wert. Foto: Fränkle

 

Feierstunde im Bürgersaal

Beim Blumenschmuckwettbewerb 2016 hat die Jury 2.776 geschmückte Balkons und Vorgärten mit herausragender Blütenpracht begutachtet. Davon immerhin 1.651 erachteten die Juroren - Gartenbaufachleute, Vertreter der Bürgervereine, Mitglieder des Gemeinderates und andere, für preiswürdig.

Sie zeichneten 777 mit einem dritten Preis aus, 459 mit einem zweiten und 333 mit einem ersten. Das waren aber nicht die nach Juryauffassung Besten. Über den Preisen standen edelmetallfarbige Ehrungen, die mit Orchideengeschenk und Einkaufsgutschein der beiden Sponsoren, den Gartenmärkten Heckert in Eggenstein und Mauk in Grötzingen, verbunden waren.

Es gab 36 bronzene, 34 silberne und 19 goldene Auszeichnungen. Diese 89 Garten- und Balkonschmücker waren am Samstag ins Rathaus eingeladen, wo sich Bürgermeister Michael Obert bei den Anwesenden dafür bedankte, dass sie sich mit ihrem gärtnerischen Geschick und ihrer Fantasie für das Stadtklima engagieren.

Wie fantastisch mancher Schmuck ist, hatte zuvor der Leiter des Gartenbauamtes, Helmut Kern, mit einem Dia-Streifzug durch die Stadt demonstriert. Da war so mancher überraschender Blumenschmuck mit exotischen und heimischen Gewächsen wie unterschiedlichen Tulpen, Petunien oder Begonien zu sehen, aber beispielsweise auch mit Blumenfloren, aus denen Islandmohn und anderes nicht unbedingt Heimisches hervorstach. Oder eine Garage in Wolfartsweier, die ganz offensichtlich nicht mehr zum Auto unterstellen genutzt wird, weil das Tor zugewachsen ist.

Die Fotoschau umfasste zum ersten und einzigen Mal in einer gemeinsamen Veranstaltung auch die Sieger des Hinterhofwettbewerbs. Da gab es zwei zweite und sieben dritte Preise, dazu eine Prämie für besondere Kinderfreundlichkeit.
Aus Einspargründen gibt es den Blumenschmuckwettbewerb künftig nur noch alle zwei Jahre, mit Hilfe der Sponsoren, im Wechsel mit dem Hinterhofwettbewerb. -erg-

 
 

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