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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 25. November 2016

Gemeinderat: Ortskern von Alt-Knielingen sanieren

SANIERUNG DRINGEND ANGESAGT: Der Gemeinderat ging am Dienstag einstimmig den Weg mit, dass in erster Prioritäte der Ortskern in Alt-Knielingen angegangen werden soll. Foto: Fränkle

SANIERUNG DRINGEND ANGESAGT: Der Gemeinderat ging am Dienstag einstimmig den Weg mit, dass in erster Prioritäte der Ortskern in Alt-Knielingen angegangen werden soll. Foto: Fränkle

 

Gemeinderat macht einstimmig Weg für Anträge frei / zweite Priorität Rheinbrückenstraße

Alt-Knielingen zwischen der Rheinbrückenstraße und der Pfalzbahn muss dringend saniert werden. Das sehen Verwaltung und Gemeinderat unisono so. Zu einer Debatte kam es daher am Dienstag nicht und der Rat beauftragte die Verwaltung einstimmig dazu, zwei Sanierungsanträge zu stellen.

Erste Priorität hat der Ortskern, zweite die Rheinbrückenstraße, die mit ihrem Querschnitt und Nebenfahrbahnen sowie der Straßenbahntrasse den Ort durchschneidet. Grundlage der Entscheidung war die vorbereitende Untersuchung eines vom Stadtplanungsamt beauftragten Ingenieurbüros aus Kaiserslautern. Die Fachleute haben Alt-Knielingen im Spätsommer sehr genau unter die Lupe genommen.

Mit erster Priorität soll beim Landeswirtschaftsministerium und beim Regierungspräsidium die Aufnahme des alten Ortskerns in das Sanierungsprogramm beantragt werden, weil für die Rheinbrückenstraße zunächst endgültig klar sein muss, wie es mit einer eventuellen zweiten Rheinbrücke weitergeht.

Den alten Ortskern sehen die Ingenieure durch die Entwicklung von Knielingen 2.0 abgehängt. Neben vielem anderem erkennen sie dringenden Bedarf, die Wohnbebauung zu sanieren. Auch die Straßen befinden sich teilweise in relativ schlechtem Zustand.

Grün fehlt an vielen Stellen des Stadtteils. Auch die Nahversorgung müsse verbessert werden. Dazu nehmen sie gewerbliche Leerstände ins Visier. Sie schlagen unter anderem vor, den Elsässer Platz als zentralem Ort aufzuwerten. Das Knielinger Gassensystem soll für Fuß- und Radwegeverbindungen verbessert werden. Geeignete Straßenräume sollen niveaugleich ausgebaut werden. Auch schlagen sie die Entwicklung grüner Oasen und Treffpunkte an der Alb vor. Viele Bauten sollen energetisch saniert und Innenhöfe entsiegelt werden. -erg-

 
 

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