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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 2. Dezember 2016

Gemeinderat: Mieten moderat gestiegen

Karlsruher Mietspiegel 2017 als Broschüre erhältlich

Lob von allen Seiten gab es im Gemeinderat für den neuen Mietpreisspiegel 2017. Das aufwändige Zustandekommen garantiere hohe Rechtssicherheit hatte OB Dr. Mentrup die dritte Ausgabe des qualifizierten Mietspiegels vorgestellt, der auf der Basis einer repräsentativen Stichprobe bei nicht preisgebundenen Wohnungen im Stadtgebiet durchgeführt wurde.

Dazu wurden 22.000 Mieterhaushalte und 5.100 Vermieterfragebogen verschickt.
Eine hohe Repräsentativität bescheinigte Tilman Pfannkuch (CDU) dem Werk. „Die Stadt kann auf die Mietsituation stolz sein“, stellte Hans Pfalzgraf (SPD) angesichts der moderaten Preisentwicklung zwischen April 2012 und April 2016 mit jährlichen Steigerung von 1,85 Prozent fest. Michael Borner (Grüne), bedauerte, dass nach den gesetzlichen Vorgaben lediglich Wohnungen berücksichtigt werden durften, die in den letzten vier Jahren neu vermietet oder für die höhere Mieten verlangt wurden und. regte an, auch ökologische Aspekte aufzunehmen. Wie Karl-Heinz Jooß (FDP) und Dr. Paul Schmidt (AfD) war Jürgen Lancier (KULT) „beeindruckt von dem Werk“, bedauerte allerdings, dass der Mietspiegel nicht im Internet frei verfügbar ist. Als Broschüre ist er beim Amt für Stadtentwicklung, dem Liegenschaftsamt, dem Stadtamt Durlach, den Ortsverwaltungen, beim Mieterverein Karlsruhe sowie bei Haus & Grund Karlsruhe zum Preis von 6,50 Euro erhältlich. –fis-

 
 

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