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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 2. Dezember 2016

Gemeinderat: Weniger Geld für die KEK

Die Karlsruher Energie- und Klimaschutzagentur KEK muss mit weniger Geld auskommen. Der Gemeinderat hat mit 34 zu 14 Stimmen beschlossen, die städtischen Zuschüsse zu kürzen. Im kommenden Jahr erhält sie 10.000 Euro weniger, 20.000 Euro beträgt die Reduktion 2018. Dies bedeutet eine Kürzung der städtischen Zuschüsse um zwölf Prozent.

GRÜNE und KULT wollten dies nicht hinnehmen. Stadträtin Zoe Mayer (GÜNE) erinnerte an die Aufgaben der Stadt, dem Klimawandel entgegenzuwirken. Bei einer so starken Kürzung der KEK-Mittel könnten sinnvolle Investitionen nicht mehr getätigt werden. Ins gleiche Horn stieß Dr. Eberhard Fischer (KULT). Die Debatte liefe auf einem falschen Level, die Aufgabe habe weltweite Bedeutung. Kürzungen seien der komplett falsche Weg. Der Karlsruher Klimaschutz geriete in eine Negativ-Fahrwasser.

Sven Maier (CDU) meinte dagegen, kürzen bereitete nie Spaß. Das gelte auch bei der KEK. Die KEK, ergänzte Dr. Raphael Fechler (SPD), besitze hohen Stellenwert. Die Einsparungen seien aber nicht substanziell. Dies betonte auch Bürgermeisterin Gabriele Luczak-Schwarz. AfD-Stadtrat Dr. Paul Schmidt warf ein, die durch KEK erzielten CO2-Einsparungen seien nur marginal. Viel höhere Einsparungen können man erzielen, wenn man Kernkraftwerke nicht abschaltete. -erg-

 
 

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