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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 2. Dezember 2016

Stadtteile: Vom Wandel des Geschäftslebens

„Rüppurr und seine Geschäfte. Vom Tante-Emma-Laden zum Supermarkt“ heißt der neue, inzwischen neunte Band in der Reihe der von der Bürgergemeinschaft herausgegebenen Rüppurrer Hefte.

Detailliert dokumentiert Autor Dr. Günther Philipp hier die seit Ende des 19. Jahrhunderts nachweisbare Nahversorgung der Bevölkerung mit Schwerpunkt auf Einzelhandelsgeschäften, die nach und nach die bäuerliche Selbstversorgung ersetzten. Dabei werden historisch und politisch bedingte Wandlungen eines gewichtigen Wirtschaftszweigs im Stadtteil deutlich. Die reichen von zahlreichen Gründungen (etwa Bäckereien, Drogerien, Kioske, Geschäfte für Haushaltsartikel, Lebensmittel, Schuhe, Papier, Textilien oder Fotobedarf und mehr) bis zu  deren Verfall. An ihre Stelle traten zunächst Verkaufsvereine (Konsumgenossenschaft), dann Großhandelsgesellschaften (Pfannkuch) und schließlich Supermärkte. Leser erfahren dabei auch, dass der Rüppurrer Spitzname „Rahmbeidel“  von dem mit Butter oder Käse gefüllten Leinenbeutel herrührt, in den Händlerinnen von Milcherzeugnissen ihre Produkte beim Verkauf füllten.  Das 138-seitige, 8,50 Euro teure Paperback mit über 100 Abbildungen ist im Info-Verlag erschienen. -cal-

 
 

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