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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 2. Dezember 2016

Zoologischer Stadtgarten: Im Tandem Klimaschutz betreiben

KLIMAPARTNER: Vor dem Exotenhaus steht die Linde für das Tandem San Miguel de Los Bancos-Karlsruhe. In der Stadtgärtnerei sollen Samen tropischer Bäume, Gastgeschenk Ecuadors, keimen. Foto. Fränkle

KLIMAPARTNER: Vor dem Exotenhaus steht die Linde für das Tandem San Miguel de Los Bancos-Karlsruhe. In der Stadtgärtnerei sollen Samen tropischer Bäume, Gastgeschenk Ecuadors, keimen. Foto. Fränkle

 

Linde am Exotenhaus gepflanzt

„San Miguel de Los Bancos (Ecuador) – Karlsruhe (Alemania) - Diese Linde wurde gepflanzt als Zeichen für die enge Zusammenarbeit im Klimaschutz.“ So steht es jetzt auf der Tafel vor der Linde.

In der vergangenen Woche wurde der Freundschaftsbaum vor dem Exotenhaus als starkes Symbol für das Bündnis beider Städte von Ericka Patricia Almeida Argüello, stellvertretende Bürgermeisterin aus San Miguel de Los Bancos, Bürgermeister Michael Obert und den am Projekt beteiligten Partnern aus Stadtverwaltung und Karlsruher Energie- und Klimaschutzschutzagentur (KEK) gepflanzt. Beide Städte stehen für eines der zehn Tandems, die vorige Woche beim internationalen Abschlussworkshop

„50 kommunale Klimapartnerschaften - Projektphase Lateinamerika" in dreitägigen Workshops ihren Handlungsprogrammen weitere Verästelungen für die Umsetzung zufügten. Im Rahmen ihrer Klimapartnerschaftsarbeit war die Stadt für die vierte (von insgesamt fünf) Phasen Gastgeberin des Austauschs mit rund 100 politischen und fachlichen Akteuren aus lateinamerikanischen und deutschen Klimapartnerstädten sowie Vertretern der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW).

Die Artenschutzstiftung Zoo Karlsruhe ist mit der Zurückverwandlung von Weidefläche in sekundären Regenwald in San Miguel de Los Bancos am Maßnahmenpaket beteiligt. „Uns verbindet eine gemeinsame Wertegrundlage, auf deren Basis wir eine gegenseitige Mitverantwortung für die jeweiligen Ziele im Klimaschutz formuliert haben“, schauten Ericka Patricia Almeida Argüello, der Artenschutzkoordinator des Zoos Dr. Clemens Becker und KEK-Geschäftsführer Dirk Vogeley zum Abschluss des jüngsten Treffens voller Tatendrang nach vorne. Konkret geplant ist etwa eine wissenschaftliche Station im Projektgebiet. „Wir werden diese technisch und personell unterstützen und zudem die Bevölkerung einbeziehen“, so Almeida Argüello.

Eine im Workshop erarbeitende „Karlsruher Erklärung“, mit der man sich der globalen Verantwortung stellen wolle, sei im Plenum vorgestellt worden. „Unser Ziel ist“, so Becker, „dass sich auch die Kommunen einklinken, die sich in der fünften Phase gerade zusammenfinden. Infos Ecuadorprojekt: www.karlsruhe.de/artenschutz. -rie-

 
 

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