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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 23. Dezember 2016

Gemeinderat: Fragen und Antworten

SCHWACH AUSGELASTET? Werktags nehmen knapp 4000 Fahrgäste die Linie 6 zwischen Tech¬nologiepark und Philip-Reis-Straße. An der Tulla¬stra¬ße (Foto), im Ausbau, beträgt der Anteil der Ein- und Aussteiger 25,5 Prozent. Foto: Fränkle

SCHWACH AUSGELASTET? Werktags nehmen knapp 4000 Fahrgäste die Linie 6 zwischen Tech¬nologiepark und Philip-Reis-Straße. An der Tulla¬stra¬ße (Foto), im Ausbau, beträgt der Anteil der Ein- und Aussteiger 25,5 Prozent. Foto: Fränkle

 

Linien 5 und 6
Nach den Ursachen für die nicht so starke Auslastung der Straßenbahnlinien 5 und 6 hatte sich Stadtrat Jürgen Wenzel (FW) zur jüngsten Gemeinderatssitzung erkundigt. Laut Verwaltung gibt es neben der Linie 5 die Linien 4 und S2, die parallel einen dichten und attraktiven Takt fahren. Außerdem sei der demographische Wandel im Bereich Rintheim nicht zu vernachlässigen. Für die Linie 6 erwarten die Verkehrsbetriebe Karlsruhe, dass sich die Fahrgastzahlen „perspektivisch weiterentwickeln“.

Ausländerbehörde
Bei über 4.200 lag die durchschnittliche Fallzahl pro Fachkraft in der Ausländerbehörde im Jahr 2015. Bei der Einbürgerungsbehörde waren es rund 220 Fälle pro Fachkraft. Die durchschnittliche Wartezeit auf einen Termin betrug bei der Ausländerbehörde 2 bis 15 Werktage, bei der Einbürgerungsbehörde 5 bis 10 Werktage. Nachgehakt hatten Stadträtin Sabine Zürn (Die Linke) und Kollege Niko Fostiropoulos. Denn im September hatte die Ausländerbehörde per E-Mail darauf hingewiesen, dass eine erhebliche Mehrbelastung vorliege und laufende sowie zukünftige Verfahren nicht mehr in den gewohnten Zeiträumen bearbeitet werden könnten. Zurzeit wird die Ausländerbehörde im Rahmen eines Förderprojekts des Integrationsministeriums durch eine Unternehmensberatung begleitet. Ziel ist es, die Funktionalität der Ausländerbehörden zu stärken.

Fastnacht in Daxlanden
Warum der Faschingsumzug in Daxlanden nicht genehmigt worden sei, wollten die Stadträte Friedemann Kalmbach und Eduardo Mossuto (GfK) von der Verwaltung wissen und erfuhren, dass eine Genehmigung nie beantragt wurde. Die Entscheidung des Veranstalters, den Umzug nicht mehr durchzuführen, liege nach Aussage des Vorstandes daran, dass der Umzug in Daxlanden durch die Stadtverwaltung nicht als Veranstaltung im gesamtstädtischen Interesse eingestuft worden sei. -res-

 
 

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