Sprung zur Navigation. Sprung zum Inhalt, Sprung zur Suchmaschine

Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 30. Dezember 2016

Kombilösung: Auf Weihnachtspause folgt Aushub

FREIGEGEBEN: Die für die Kombilösung essenzielle Ettlinger Straße ist zwischen Baumeister- und Kriegsstraße wieder befahrbar. Foto: Fränkle

FREIGEGEBEN: Die für die Kombilösung essenzielle Ettlinger Straße ist zwischen Baumeister- und Kriegsstraße wieder befahrbar. Foto: Fränkle

 

Wichtige Etappenziele erreicht / Wiederaufnahme mit Tunnelvortrieb am 2. Januar

Zwischen den Jahren dürfen auch die Kombi-Bauer Kraft tanken: Nach 2016, das wieder reich an Herausforderungen, aber unter anderem ob des ersehnten grünen Lichts vom Bund für den Umbau der Kriegsstraße wegweisend war.

Schon am 2. Januar wird unter anderem der Tunnelvortrieb unter der Karl-Friedrich-Straße fortgesetzt: Unter Überdruck, was in der Ingenieurswelt weiter für Beachtung sorgt und heißt, dass es bei größter gebotener Sorgfalt nur langsam Stück für Stück vorangeht. Die Druckluft bleibt konstant bei etwa einem bar, damit das Grundwasser nicht in den Tunnel eindringt. Wie die Karlsruher Schieneninfrastruktur-Gesellschaft (KASIG) als Bauherrin der Kombilösung erklärt, wird ab 9. Januar dann überall weiter für deren Vollendung gewirkt.

In der letzten Woche vor der Weihnachtspause wurden noch wichtige Zwischenziele erreicht: So wurde die Douglasstraße vor dem Sparkassengebäude am Europaplatz für den Verkehr wieder freigegeben, weil die Baustelleneinrichtung für die Andienöffnung verkleinert werden konnte. Ebenfalls freigegeben: Ettlinger zwischen Baumeister- und Kriegsstraße. Kraftfahrzeug- wie Radfahrer und die Buslinie 10 müssen von Nord nach Süd nicht mehr über die Finterstraße schwenken. Auch die Degenfeldstraße in der Oststadt ist zur Durlacher Allee hin wieder befahrbar. Ein weiteres wichtiges, von oben nicht sichtbares Ziel ist mit der Betonage des letzten Abschnitts des Gleisdreiecks am Marktplatz in der größten künftigen unterirdischen Haltestelle geschafft.

Nach dem Jahreswechsel beginnt auch hier der Bau der endgültigen Stationswände. Im westlich angrenzenden Halt Lammstraße geht der Aushub von Erdreich wie in der künftigen U-Station Kronenplatz und im Januar auch unter dem Europaplatz weiter. Zu etwa 80 Prozent erfolgt er dann über den Tunnel gen Mühlburger Tor - Entlastung der Douglasstraße. Die Baufelder an den Stationen und etwa jene am Durlacher Tor, in der Durlacher Allee, in der Ettlinger Straße sind zu den Feiertagen weitgehend zu. -red-/-mab-

 
 

Zur Übersicht der Wochenausgabe