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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 27. Januar 2017

Delegationsreise nach Maharashtra: Karlsruhe Vorreiter in Indien

Für mehr Zusammenarbeit: Ministerpräsident Kretschmann, die Direktorin des Goethe-Instituts, Heidi Wetz-Kubach und OB Mentrup. Foto: jowapress.de

Für mehr Zusammenarbeit: Ministerpräsident Kretschmann, die Direktorin des Goethe-Instituts, Heidi Wetz-Kubach und OB Mentrup. Foto: jowapress.de

Freundschaftlicher Austausch prägte die Delegationreise nach Indien: hier OB Mentrup mit Dr. Balaji També. Foto: jowapress.de

Freundschaftlicher Austausch prägte die Delegationreise nach Indien: hier OB Mentrup mit Dr. Balaji També. Foto: jowapress.de

Tänzerische Darbietung von Hrishikesh Pawar, der 2015 Gastkünstler der Karlsruherin Sascha Waltz in Berlin war. Foto: jowapress.de

Tänzerische Darbietung von Hrishikesh Pawar, der 2015 Gastkünstler der Karlsruherin Sascha Waltz in Berlin war. Foto: jowapress.de

 

Ministerpräsident verkündet in Pune Zusammenarbeit des Landes mit Kooperationsbüro in Pune

Karlsruhe hat in Indien eine Vorreiterrolle eingenommen und dem Land den Weg in Sachen Internationalität und Netzwerk geebnet. Die Karlsruher Repräsentanz im indischen Pune kommt so gut an, dass jetzt auch das Land Baden-Württemberg auf den Dienst zugreift.

Iris Becker, Vertreterin der Fächerstadt, wird künftig auch das Land „vor Ort fachkundig vertreten“, verkündete Ministerpräsident Winfried Kretschmann beim Empfang mit Karlsruhes Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup im Goethe-Institut in Pune. Vor der Delegation, die nahezu 120 Teilnehmer umfasste, unterstrich er, dass das Angebot sowohl zu der Partnerschaft zwischen Karlsruhe und Pune auch zu der zwischen Baden-Württemberg und dem indischen Bundesstaat Maharashtra passe.

Becker und Karlsruhe hätten sich im Laufe der Jahre einen guten Namen in Pune und Maharashtra gemacht, sich auch ein entsprechendes Netzwerk in beiden Staaten aufgebaut. Großes Plus dabei: Im Karlsruher Deutsch-Indischen Netzwerk sind so neben Kenntnissen der Geschäftsbeziehungen auch Verständnis für Gesellschaft und Kultur ausgeprägt. „Ein erheblicher Vorteil, um interkulturelle wirtschaftliche und wissenschaftliche Kooperationen zu unterstützen“, so Kretschmann.

„Das ist eine große Auszeichnung für das erfolgreiche Karlsruher Engagement in Pune und die Arbeit, die im Kooperationsbüro geleistet wird“, sagte OB Mentrup und erinnert: „Ob Wirtschaftsförderung, Messe oder Event-Gesellschaft und Tourismus - ohne den Einsatz Vieler wären wir nie so weit gekommen.“ Künftig solle auch die Zusammenarbeit beider Städte auf sozialer und gesellschaftspolitischer Ebene intensiviert werden.

Das Kooperationsbüro arbeitet seit 2014 erfolgreich für die Stadt im Rahmen der Projektpartnerschaft mit der Mahratta Chamber of Commerce, Industry and Agriculture (MCCIA). Es soll den Weg für indische Firmen ebnen, sich in Karlsruhe niederzulassen. Gleichzeitig können deutsche Firmen aus Stadt und Region auf die Einrichtung zugehen, um erfolgreich in Indien anzukommen. Pune ist ein exzellenter Standort für Wirtschaft und Wissenschaft. Bei den Handels- und Investitionsbeziehungen stehen die Themen Energie, Informationstechnologie, Mobilität und Verkehrsplanung sowie Automobil und Maschinenbau im Fokus.

„Karlsruhe - mit seinen Stärken in der IT, seinen Kompetenzen in Energiefragen der Zukunft sowie seinem ausgeprägten Automotive-Netzwerk, und Pune passen mit ihren Profilen exzellent zueinander“, betont abschließend auch das Karlsruher Stadtoberhaupt. Zu den Früchten der Zusammenarbeit mehr auf www.india-karlsruhe.com.

 
 

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