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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 6. Januar 2017

Kultur: Hereinspaziert in Kunsttempel

SCHATTENHAFTE PROZESSION: Die mit Musik unterlegte Projektion "More sweetly play the dance" von William Kentridge ist noch bis 8. Januar bei Einbruch der Dunkelheit im ZKM-Kubus zu erleben. Foto: Bastian

SCHATTENHAFTE PROZESSION: Die mit Musik unterlegte Projektion "More sweetly play the dance" von William Kentridge ist noch bis 8. Januar bei Einbruch der Dunkelheit im ZKM-Kubus zu erleben. Foto: Bastian

 

Dreikönig öffnen ZKM und Galerie bei freiem Eintritt ihre Türen / Buntes Programm

Nach den Feiertagen tut Bewegung gut. Und die haben Kunstfreunde, wenn sie beim Tag der offenen Tür von Zentrum für Kunst und Medien (ZKM) und Städtischer Galerie am Dreikönigtag (6. Januar) die 80-Meter-Distanz von einem Ende des Hallenbaus an der Lorenzstraße zum anderen überwinden wollen. Groß und Klein erwartet von 11 bis 18 Uhr bei freiem Eintritt ein Programm mit viel Abwechslung.

Die Galerie bietet ab 11.30 Uhr bis 16.30 Uhr stündlich Kurzführungen an, die Besucherinnen und Besuchern kompakt Wissenswertes zur Ausstellung "Schwarzwald-Bilder. Kunst des 19. Jahrhunderts" vermitteln. Zwei Mal lädt das Museum an diesem Tag zu kreativen Kinderwerkstätten ein. Von 12.30 bis 14 Uhr entwerfen Jungen und Mädchen ab fünf Jahren Bollenhüte und von 14.30 bis 16 Uhr erfahren sie, wer sich hinter dunklen Tannen versteckt. Und außerdem gibt es schöne Kunstpostkarten gratis.

Im ZKM liegt der thematische Fokus auf der groß angelegten Ausstellung "Kunst in Europa 1945-1968". Aber es gibt noch weit mehr zu entdecken. Inspiriert von der Präsentation über den Architekten Frei Otto kann man Raummodelle denken und bauen, außerdem gibt es Gelegenheit für einen Abstecher im 3D-Druck Labor. Wer mag, gestaltet mit seinen Kindern bunte Wichte, erfährt Näheres über das Oszilloskop, testet ein neues Computerspiel, stöbert auf dem Bücherflohmarkt Kataloge auf oder blickt hinter die Kulissen des Labors für antiquierte Videosysteme. "Steht Europa vor dem Kollaps?" fragt zum Abschluss eine Veranstaltung des Roncalli-Forums. Ihre Sicht der Dinge erläutern um 17 Uhr im Medientheater der Rektor der Hochschule für Gestaltung, Prof. Dr. Siegfried Zielinski, der Politikwissenschaftler Prof. Dr. Uwe Wagschal von der Albert-Ludwigs-Universität in Freiburg sowie der New Yorker Künstler Ingo Günther. -maf-

 
 

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