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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 6. Januar 2017

Soziales: Sozialregion wächst stetig weiter

ALLES UNTER DACH UND FACH: Bürgermeister Bernd Stober (links) und Sozialdezernent Martin Lenz bei der Vertragsunterzeichnung.

ALLES UNTER DACH UND FACH: Bürgermeister Bernd Stober (links) und Sozialdezernent Martin Lenz bei der Vertragsunterzeichnung.

 

Karlsruher Kinderpass gilt nun auch in Eggenstein-Leopoldshafen / Sieben Kommunen dabei

Je mehr mitmachen, desto besser. Der Karlsruher Kinderpass zieht weitere Kreise. Ab Januar gilt er auch in Eggenstein-Leopoldshafen. Die Kooperationsvereinbarung unterzeichneten Karlsruhes Bürgermeister Martin Lenz und sein Kollege Bernd Stober kürzlich im Rathaus am Marktplatz.

Damit gehören jetzt insgesamt sieben Kommunen der seit 2013 bestehenden Sozialregion an, darunter außer Karlsruhe und dem jüngsten Zugang schon länger Rheinstetten, Stutensee sowie die Gemeinden Pfinztal, Weingarten und Walzbachtal.

Der Kinderpass ist attraktiv. Zahlreiche öffentliche Einrichtungen aus den Bereichen Freizeit und Kultur gewähren Passinhabern bis 18 Jahren aus Familien mit geringem Einkommen freien oder ermäßigten Eintritt. Auch die Verkehrsbetriebe Karlsruhe beteiligen sich. Die Ausweitung sei "ein logischer Schritt", sagte Bürgermeister Martin Lenz vor den Medien, man brauche solche Beispiele für effektive Armutsbekämpfung. Kinder und Jugendliche aus Eggenstein-Leopoldshafen orientierten sich nach Karlsruhe, berichtete Bürgermeister Bernd Stober, sie besuchten hier weiterführende Schulen und "sind mit den Angeboten vertraut." Alleine aus diesen Gründen "war es relativ einfach, den Gemeinderat zu überzeugen, bei der Sozialregion mitzumachen." Ausgegeben wird der Pass in Karlsruhe vom Jugendfreizeit- und Bildungswerk des Stadtjugendausschusses. -red-/-maf-

 
 

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