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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 17. März 2017

Gemeinderat: Gelebte Demokratie

Reichlich Lob für Arbeit des Behindertenbeirats

Ob Barrierefreiheit weiterer ÖPNV-Haltestellen, in Schulen, Jugendhäusern und öffentlichen Gebäuden, ob Themen wie Beförderungsdienste oder Inklusion - immer wieder sind die Mitglieder des Beirats für Menschen mit Behinderungen gefragt, führen Gespräche, beteiligen sich an Arbeitsgruppen und Ausschüssen und kämpfen für eigentlich Selbstverständliches.

Auch 2016 hatten die Lobbyisten wieder alle Hände voll zu tun, bekamen mit der Bestellung der weisungsunabhängigen kommunalen Behindertenbeauftragten Ulrike Wernert aber auch eine weitere tatkräftige Unterstützerin. Was alles war und was noch im Argen liegt, benennt die Jahresbilanz, die das Gremium jetzt im Gemeinderat vorlegte und für die es reichlich Lob gab.

„Machen Sie weiter so“, ermunterte Karin Wiedemann (CDU). Ihren Einsatz schätzten nicht nur Menschen mit Handicap, sondern auch jene mit Rollatoren oder an Krücken sowie Mütter mit Kinderwagen. Die Akteure hätten „viel Positives bewegt“, sagte Dr. Raphael Fechler (SPD), wünschte sich allerdings „mehr an Struktur in der Arbeit“, manchmal liefen Sitzungen etwas chaotisch ab.

Als „wichtigen Ideengeber und Partner“ bezeichnete GRÜNE-Stadtrat Michael Borner den Beirat und Uwe Lancier (KULT) war froh über „diese gelebte Form der Demokratie.“ Dem allem „schließe ich mich an“, fasste sich Karl-Heinz Jooß (FDP) kurz, ebenso Dr. Paul Schmidt (AfD), der für das Engagement dankte. Der Bericht sei bestens geeignet, Maßnahmen der Seniorenpolitik zu planen, immerhin seien rund 60 Prozent der Schwerbehinderten in Karlsruhe 65 Jahre und älter, meinte Sabine Zürn (Die Linke). -maf-

 
 

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