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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 17. März 2017

Gemeinderat: Lokale Lösung für Kombi-Aushub

Wohin mit dem Aushub, der Woche für Woche zur Realisierung der Kombilösung anfällt? Hierzu hat der Gemeinderat – nach Vorberatungen auf Ausschussebene ohne weitere Aussprache – einstimmig eine konstruktive Vereinbarung gebilligt: zwischen dem Amt für Abfallwirtschaft und der Karlsruher Schieneninfrastruktur-Gesellschaft (KASIG), Bauherrin der Kombilösung.

Der Vertrag sieht vor, Aushubmaterial des Bauabschnitts Kriegsstraßentunnel städtischen Deponien zukommen zu lassen und teilweise für die dort ohnehin anstehende Oberflächenabdichtung zu verwenden. Ein mit dem Regierungspräsidium erstellter Materialeignungsbericht zeigt auf, welche Teilmengen so einsetzbar sind: 82600 Kubikmeter als Deponiersatzbaustoff auf der Deponie West für Baumaßnahmen von diesem Sommer bis voraussichtlich Ende 2020 und 40300 für ein Zwischenlager auf der Deponie Ost als Teil des Stilllegungskonzepts. Neben CO2-Reduktion durch kurze Wege ergeben sich Einsparungen von rund 1,8 Millionen Euro für den Bau von Oberflächenabdichtungen beider Deponien. -mab-

 
 

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