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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 17. März 2017

Gemeinderat: Standvergabe für den Christkindlesmarkt

MEHR RAUM soll für Beschicker des Christkindlesmarkts künftig am Marktplatz als Zusatz zum vollen Friedrichsplatz verfügbar sein. Archivfoto: Fränkle

MEHR RAUM soll für Beschicker des Christkindlesmarkts künftig am Marktplatz als Zusatz zum vollen Friedrichsplatz verfügbar sein. Archivfoto: Fränkle

 

Noch transparenteres Verfahren / Einstimmiges Ja zu präzisierten Zulassungsrichtlinien und Flächenplus am Marktplatz

Frontlänge, bauliche Gestaltung, Dekoration und Beleuchtung, Warenangebot, prägendes Traditionsgeschäft und Sonstiges (wie etwa Preis-Leistungs-Verhältnis, Umweltfreundlichkeit, Attraktivitätssteigerung): Das sind und bleiben die Auswahlkriterien, anhand derer sich bei weiter zu erwartendem Überangebot an Bewerbungen entscheidet, welche Stände Teil des Christkindlesmarkts sind.

Für eine noch transparentere Vergabe der begehrten Standplätze hat das Plenum einstimmig und ohne Debatte eine Erweiterung und Präzisierung der Zulassungsrichtlinien beschlossen. Die pro Kriterium verfügbaren Punkte (0, 5, 10 oder 15) sind weiter teilweise mit vorher zu bestimmendem Faktor zu multiplizieren. Hintergrund für die vorigen Sommer verabschiedeten Richtlinien und ihre jetzige Feinjustierung sind Beschwerden und Klagen abgelehnter Bewerber, die erst 2016 Gerichtsurteile nach sich zogen, welche sämtlich der Stadt Recht gaben.

Schon ab diesem Jahr soll zusätzlich zum Friedrichsplatz der Marktplatz eingebunden werden. Angesichts anhaltender Bauarbeiten zur Realisierung der Kombilösung beschränkt sich dies zunächst auf eine Vollversorgung ermöglichende Fläche entlang des Modehauses Schöpf für voraussichtlich 20 weitere Stände als Plus der zuletzt zugelassenen 90. So besteht auch die Option auf ein drittes Kinderfahrgeschäft. In der Frage der Speise-Auswahl wurde das Verzehr-Unterkriterium besonderes Sortiment anders als für Verkaufsartikel beim Kriterium Warenangebot gestrichen.

Auch, um die Scheindebatte einer Gegenüberstellung von Pizzen, Bratwürsten und Anderem in puncto „Weihnachtlichkeit“ final einzudämmen. Indes sind maximal zehn Stände mit Alkoholausschank zulässig. Nachdem Beschicker den Wunsch äußerten, die Bewerbungsfrist für mehr Planbarkeit vorzuziehen, konnte dies ohne Vorankündigung dieses Jahr zwar noch nicht angewandt werden, ersetzt 2018 aber der 30. April den 30. Juni. Mit Ausschreibung und Bewerbungsformular sind die Richtlinien einsehbar auf www.karlsruhe.de/b3/maerkte/christkindlesmarkt. Haben Bewerber Fragen, steht ihnen Janina Süss vom städtischen Marktamt unter Telefon 133-7211 gerne zur Verfügung. -mab-

 
 

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