Sprung zur Navigation. Sprung zum Inhalt, Sprung zur Suchmaschine

Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 17. März 2017

Kombilösung: Es geht mit großen Schritten voran

Im Gleisdreieck – hier aus der Richtung Kronenplatz führenden Tunnelröhre heraus betrachtet – wachsen die Wände.  Foto: KASIG

Im Gleisdreieck – hier aus der Richtung Kronenplatz führenden Tunnelröhre heraus betrachtet – wachsen die Wände. Foto: KASIG

 

Abschnitt für Abschnitt wachsen die Sohlen nach Westen / Baufelder verkleinert

In den unterirdischen Haltestellen des Tunnels wachsen die endgültigen Böden. Der zweite Abschnitt wird in der Haltestelle Europaplatz am 18. März betoniert – die endgültige Stahlbetonsohle wächst von Osten nach Westen.

In der Haltestelle Lammstraße laufen Erdaushub und Bewehrungsarbeiten für den letzten Abschnitt. Im benachbarten Gleisdreieck entstehen die Wände. Ebenso in der Haltestelle Kronenplatz unter dem Berliner Platz: Während im westlichen Teil an den Wänden gearbeitet wird, wächst östlich der Boden, mit der  Betonage des letzten Abschnitts wie der Herstellung der Randwege zwischen Kronenplatz und Durlacher Tor und in der Rampe zwischen Haltestelle Durlacher Tor und Gottesauer Platz.

Am Durlacher Tor entstehen Innenwände, am Marktplatz werden Teile der Zwischenwände und der Zwischendecke betoniert. Rund um das Kaiser-Denkmal verschwand die Befestigung für die Baustelleneinrichtung. Gearbeitet wird an den Grünflächen an der Kaiserallee. Fertig sind die Rohbauarbeiten an den Treppen zu den Betriebsräumen.   Am Durlacher Tor verkleinert sich das Baufeld eingangs der Kaiserstraße. Gebaut werden die Einmündung der Buntestraße in die Durlacher Allee sowie der Bereich Bernhardstraße sowie Geh- und Radweg bis zum Gottesauer Platz.

Neue Gas- und Wasserleitungen auf der Nordseite der Durlacher Allee sind verlegt: Start für  die Oberflächenarbeiten. Voran geht es beim Tunnelvortrieb unter der Karl-Friedrich-Straße: Nachdem der Vortrieb in der rechten, kleineren Hälfte („Ulme“) des in zwei Längsabschnitten unter Druckluft betriebenen Abbaus von Sand und Kies - die südliche Schlitzwand des Marktplatzes erreichte, wird der „Ulmenstiel“, der die linke von der rechten Ulme trennte, zurückgebaut. Im Regelquerschnitt südlich des Aufweitungsbereichs („Trompete“) wird rückschreitend der  Aushub des Sohlenbereichs fortgesetzt. Zudem entsteht  eine nördliche Personenschleuse als zusätzliche Zugangsmöglichkeit in den Tunnel in der Haltestelle Marktplatz.

Beim Kombibauwerk wird die Decke des späteren Autotunnels ausgeschalt, während weiter unten die Arbeiten am Beton der Schlitzwände weitergehen, um nach Norden und Süden die volle Breite des Stadtbahntunnels beziehungsweise der Haltestelle Ettlinger Tor zu erreichen. Im Südkopf Ettlinger Tor entstehen Stationswände. Der letzte Deckel ist im sich südlich an die Haltestelle anschließenden Abschnitt zwischen Ettlinger Tor und der Haltestelle Kongresszentrum geschlossen. Fast fertig ist hier die Ettlinger Straße – die Fläche wird aber zunächst für den ab nächster Woche anstehenden Umbau der Gleise auf der Kreuzung und in der Baumeisterstraße genutzt.

In der Haltestelle Kongresszentrum stehen Betoneinbauten für die Treppen und Fahrtreppen der beiden nördlichen Zugänge auf dem Plan.  Arbeiten am Endzustand der Ettlinger Straße (Fertigstellung bis Ende des Jahres) laufen  über dem Tunnel südlich der Haltestelle Kongresszentrum bis zur Rampe in Höhe der Augartenstraße. (Info: mobilitaet.trk.de, kvv.de).

 
 

Zur Übersicht der Wochenausgabe