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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 17. März 2017

Sportlerball: Nachträgliches Rio-Gold

GEEHRTE SPORTLERINNEN UND SPORTLER vereint auf der Stadthallenbühne. Pyramiden überreichten als Gastgeber Sportbürgermeister Martin Lenz und Sportkreisvorsitzender Andreas Ramin. Foto: Fränkle

GEEHRTE SPORTLERINNEN UND SPORTLER vereint auf der Stadthallenbühne. Pyramiden überreichten als Gastgeber Sportbürgermeister Martin Lenz und Sportkreisvorsitzender Andreas Ramin. Foto: Fränkle

MIT BLUES und viel Lokalsportkolorit erheiterte Stargast Gunzi Heil. Foto: Fränkle

MIT BLUES und viel Lokalsportkolorit erheiterte Stargast Gunzi Heil. Foto: Fränkle

KRAFT UND AKROBATIK in düsteren Kostümen vereinte ein umjubelter Auftritt der Kunstturn Region Karlsruhe. Foto: Fränkle

KRAFT UND AKROBATIK in düsteren Kostümen vereinte ein umjubelter Auftritt der Kunstturn Region Karlsruhe. Foto: Fränkle

 

Karlsruhes Sportlerin, Sportler und Mannschaft gekürt

Dass ein Ball nicht nur als Spielgerät, sondern als gesellschaftliches Ereignis taugt und gefällt, verkörperten Samstag die lokalen Vorzeigeathleten – ihnen steht auch die Abendgarderobe. Rund 550 Gäste verliehen dem Sportlerball im Weinbrennersaal des Kongresszentrums das Prädikat ausverkauft.

Die Pyramiden erhielten vornehmlich Sportler, die mit den Armen arbeiten – wie Sabine Kusterer. Gerade rechtzeitig vom Bundesligakampf mit dem KSV Durlach eingetroffen, nahm sie im goldenen Kleid die goldene Auszeichnung Sportlerin des Jahres entgegen: Anerkennung für Platz zehn bei Olympia. Als Ersatzturnerin in Rio dabei war und künftig Uni-Turnerin in Los Angeles ist Pauline Tratz (Platz zwei) von der Kunstturn Region Karlsruhe (KRK). Das Podest komplettierte Kanutin Cathrin Dürr (Rheinbrüder), die ihre aktive Karriere aus gesundheitlichen Gründen beenden musste, aber nun dem Nachwuchs helfen will. Frauen blieben auch bei den Mannschaften des Jahres unter sich: U23-Europameisterinnen Sarah Brüßler und Carola Schmidt (K2, Rheinbrüder) setzten sich vor der KRK, die den Abend mit Show-Akrobatik-Truppe befeuerte, und den nach 20 Jahren wieder erstklassigen Budo-Judoka durch.

Sein Spontanprogramm „Sport ist Ort“ sorgte für viele Lacher mit Nicken: „Bitter, wenn der Herkunftsort die Pointe des Abends ist“, erinnerte Kabarettist Gunzi Heil darin spöttisches Hallo eines Oberhausener Publikums. Dem auch zurzeit gebeutelten KSC wieder etwas Glanz verlieh Grischa Prömel, der sich als gebürtiger Cannstatter in der Wahlheimat wohlfühlt, wie Moderator Martin Wacker ihm entlockte. Als olympischer Silbermedaillengewinner ist er Karlsruhes Sportler des Jahres 2016. Ruderer Cedric Kulmbach (KRV-Wiking) und Kanute Saeid Fazloula, iranischer Flüchtling, der die Rheinbrüder bereichert, belegten Plätze zwei und drei. „Lass Dich feiern“, gab Olympia-Trainer Horst Hrubesch Prömel per Videogruß mit. Der blieb wie viel Sportprominenz noch im Foyer, wo etwa Riesendart und präzisestes Laufen lockten. Die Band „One Way“ spielte, im Saal bat das „Gloria Sextett“ zum Tanz. -mab-

 
 

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