Sprung zur Navigation. Sprung zum Inhalt, Sprung zur Suchmaschine

Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 24. März 2017

Bundesgerichtshof: Festakt für BGH-Vizepräsidenten

FESTAKT IM RATHAUS: BGH-Vize Ellenberger, Staatssekretärin Wirtz, BGH-Präsidentin Limperg und Oberbürgermeister Mentrup (v.l.). Foto: Fränkle

FESTAKT IM RATHAUS: BGH-Vize Ellenberger, Staatssekretärin Wirtz, BGH-Präsidentin Limperg und Oberbürgermeister Mentrup (v.l.). Foto: Fränkle

 

Die Ernennungsurkunde zum Vizepräsidenten des Bundesgerichtshofs (BGH) hatte Prof. Dr. Jürgen Ellenberger bereits im Dezember von Bundesjustizminister Heiko Maas erhalten. Mit einem vom BGH-Chor musikalisch umrahmten Festakt wurde am Dienstag das Ereignis im Bürgersaal nochmals gewürdigt.

Lang war die Reihe der Richter, Gerichtsvertreter, Rechtsanwälte und Stadträte, die BGH-Präsidentin Bettina Limperg begrüßen konnte. Dabei sprach sie sich auch für eine „parteiübergreifende Unterstützung“ für die Realisierung des „Forum Recht“ als Ausstellungs- und Veranstaltungsstätte in der „Weltstadt der Baustellen“ aus. „Die Menschen leben die Residenz des Rechts“ bestätigte OB Dr. Frank Mentrup in seiner Rede ebenso wie Limperg die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit der Stadt Karlsruhe mit der Justiz. Man dürfe unbesorgt sein, so Mentrup weiter, dass Ellenberger in seinem Amt als Vizepräsident „weiterhin unabhängige und unparteiliche Entscheidungen“ treffen und maßgeblich dazu beitragen werde, „dass der BGH als unabhängiger Teil der Judikative und wichtiger Bestandteil unseres Rechtsstaates fortbestehen wird“.

Er habe schon früh sein „außergewöhnliches Talent“ gezeigt, lies Christiane Wirtz, Staatssekretärin im Bundesjustizministerium, den beruflichen Werdegang Ellenbergers Revue passieren, der schon seit 2004 Richter am BGH ist und als ausgewiesener Bank- wie Börsenrechtsexperte gilt. „Das höchste deutsche Straf- und Zivilgericht genießt bei den Bürgern und in anderen Ländern hohes Ansehen. Dieses zu erhalten oder noch zu steigern, ist Verpflichtung und Ansporn zugleich“, bedankte sich Ellenberger in seiner Ansprache für „die vielen Vorschusslorbeeren“. -fis-

 
 

Zur Übersicht der Wochenausgabe