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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 24. März 2017

Gemeinderat: Fragen und Antworten

Starke Hitzewellen

Nachdem im Sommer 2003 hitzebedingt 29 Menschen in Karlsruher stationären Pflegeeinrichtungen gestorben waren, wurden in Abstimmung mit Gesundheitsamt, Seniorenbüro, Geriatrischem Zentrum sowie den Trägern der Einrichtungen „Hitzestandards“ erarbeitet. Auch Hitzewarndienste in Zusammenarbeit mit dem deutschen Wetterdienst wurden eingerichtet und das Betreuungspersonal wurde geschult und sensibilisiert. Der städtische Umwelt- und Arbeitsschutz erarbeitet derzeit ein „Trinkpatenkonzept“ basierend auf Nachbarschaftshilfe. Dies teilte die Verwaltung den Grünen zur jüngsten Gemeinderatssitzung mit. Die Einrichtung von „Kühlstuben“ bewertet die Verwaltung „(noch) kritisch“.

Kulturbotschafter

Die Verwaltung erarbeitet derzeit ein Botschafterkonzept für die gesamte Stadt als Teil der Internationalisierungsstrategie. Dazu gehört auch ein Kulturbotschafterkonzept. Nachgehakt hatte die SPD-Fraktion, die bereits 2013 beantragt hatte, alle zwei Jahre den Titel Kulturbotschafter zu verleihen.

Sondernutzungsgebühren

Voriges Jahr hatte der Gemeinderat beschlossen, die Einnahmen durch Sondernutzungsgebühren für Straßen um 300.000 Euro zu erhöhen. Die Handels- und Handwerksverbände haben nun angeregt, einen Kompromiss durch Staffelung der Gebührenhöhe zu erzielen. Die Verwaltung prüft den Vorschlag. Nachgefragt hatte Stadtrat Jürgen Wenzel (Freie Wähler).

Ratten in der Stadt

Durch die Bauaktivitäten im Rahmen der Kombilösung sieht man am Durlacher Tor zurzeit mehr Ratten. Und in der Günther-Klotz-Anlage wird wahrscheinlich dieses Jahr wieder eine Schwerpunktbekämpfung notwendig. Hauptursache sind hinterlassene Abfälle. Deshalb kommt es auch am Friedrichsplatz regelmäßig zu erhöhtem Aufkommen. Seit Januar findet dort eine großangelegte Bekämpfung statt. Erkundigt hatte sich die FDP.

Jägerhausseen

Das Areal um die Jägerhausseen ist bewusst naturnah gestaltet und wird entsprechend extensiv gepflegt. Ergänzt werden sollen zwei Bänke mit Lehne. Dies teilte die Verwaltung den beiden AfD-Stadträten Marc Bernhard und Dr. Paul Schmidt mit. -res-

 
 

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