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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 24. März 2017

Räumliches Leitbild: Gemeinsam Zukunft planen

Großes Interesse des Regionalverbands am Räumlichen Leitbild Karlsruhe

Mit der Frage „Wie plant man eine Planstadt weiter?“ war die Stadt Karlsruhe bereits 2013 an die Öffentlichkeit herangetreten, einen Beteiligungsprozess für die Perspektiven der räumlichen Entwicklung vorzubereiten. Nach einem äußerst intensiv geführten und moderierten Prozess von Kommunalpolitik und städtischen Ämtern beschloss der Gemeinderat das Räumliche Leitbild im vergangenen Dezember als Rahmenplan.

Die allgemein immer größer werdende Forderung nach Partizipation und Transparenz von den öffentlichen Raum betreffenden Prozessen und Entscheidungen wird auf allen Planungsebenen laut. Auch der Regionalplan des Regionalverbands Mittlerer Oberrhein (RVMO) steht für eine Überarbeitung an. Auf Einladung des Regionalplanungsverbands stellte Prof. Dr. Anke Karmann-Woessner, die Leiterin des Stadtplanungsamts, diesem vor Kurzem das Räumliche Leitbild Karlsruhe als eine „Lesson Learned“ vor und bot auch weiterhin dem Verband einen konstruktiven fachlichen Austausch an.

Seit Anfang 2014 wurden unter Federführung von Stadtplanungsamt und Markus Neppl (KIT) Politik, Gremien und Öffentlichkeit Zielsetzungen zu den aktuellen Herausforderungen benannt. Diese lauten: klare Konturen, grüne Adressen, starke Mitte, mehr Wohnen, coole Quartiere, dynamisches Band und urbane Nähe. Die Vorgaben wiederum wurden in Aufgaben und Vorhaben konkretisiert. Ziel war es, Qualitätskriterien sowie räumliche Strategien zu beschreiben, die für zukünftige Entscheidungsprozesse einen Leitfaden bieten.

Die Mitglieder des Planungsausschusses des RVMO unter Vorsitz von Karlsruhes Landrat Dr. Christoph Schnaudigel stellten insbesondere die notwendige Abstimmung zur Identifikation von Wohnraumstandorten als Daseinsfürsorge über die kommunalen Grenzen heraus. Das Stadtplanungsamt verspricht sich von diesem fachlichen Austausch die notwendige weiterführende Diskussion zentraler Themen über kommunale Grenzen hinaus. Bereits während des Prozesses war immer wieder die Frage aufgeworfen worden, ob es nicht sinnvoll wäre, bereits im Leitbild die regionale Verknüpfbarkeit zu untersuchen und zu pflegen. -red-

 
 

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