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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 7. April 2017

Nahverkehr: Kontrollen für mehr Sicherheit

Verkehrsbetriebe (VBK) und Polizei Karlsruhe führten Ende vergangener Woche erneut eine gemeinsame Schwerpunktkontrolle im Tram- und Stadtbahnverkehr im Stadtgebiet durch. Bei der Aktion waren über 20 Polizeibeamte und 40 Fahrscheinprüfer im Einsatz.

Ziel der Zusammenarbeit war, das subjektive Sicherheitsgefühl der Fahrgäste zu stärken und Straftaten zu verhindern. Räumlicher Schwerpunkt war der Bereich zwischen Europaplatz, Hauptbahnhof und Kronenplatz. Fahrscheinprüfer-Teams waren zusätzlich auch in Rüppurr, in der Nordweststadt und in Rheinstetten unterwegs.

Mehr als 100 Millionen Fahrten werden pro Jahr mit den Bussen und Bahnen der VBK absolviert. In Relation dazu ist die Zahl der Straftaten sehr gering. „Viele Fahrgäste begrüßen aber vor allem in den Abend- und Nachtstunden die verstärkte Präsenz von Sicherheitskräften in Bussen, Bahnen und an Haltestellen“, beschreibt Polizeieinsatzleiter Rolf Geckle die erkennbare, positive Wirkung dieser intensiven Zusammenarbeit zwischen VBK und Polizei.

Herausragend aus polizeilicher Sicht war die Festnahme von zwei per Haftbefehl gesuchten Personen, die direkt der Justizvollzugsanstalt Karlsruhe überstellt wurden. Auch das von der Bevölkerung immer wieder monierte Verhalten von alkoholisierten Fahrgästen war bei Beleidigungen von Polizeibeamten und Fahrscheinprüfern sowie bei einer Schlägerei am Europaplatz zu beobachten. Die Prüfer der VBK fertigten während der Schwerpunktkontrolle insgesamt 175 Anzeigen wegen des Erschleichens von Leistungen. Auch künftig wollen VBK und Polizei gemeinsame Kontrollen durchführen. -red-/-trö-

 
 

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