Sprung zur Navigation. Sprung zum Inhalt, Sprung zur Suchmaschine

Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 7. April 2017

Naturpädagogik: Karlsruher Netzwerk für Natur- und Umweltbildung gegründet

FÜR EINEN NACHHALTIGEN LEBENSSTIL engagieren sich die Partner des Karlsruher Netzwerks für Natur- und Umweltbildung. Foto: MMG

FÜR EINEN NACHHALTIGEN LEBENSSTIL engagieren sich die Partner des Karlsruher Netzwerks für Natur- und Umweltbildung. Foto: MMG

 

Gemeinsame Plattform geschaffen / Neue Website informiert über Angebote

Zahleiche Einrichtungen und Institutionen in Karlsruhe bieten Natur- und Umweltbildung an. Nun haben sich fünf Partner zu einem Netzwerk zusammengeschlossen und bündeln ihre Angebote auf der Internetplattform nubnetzwerk.karlsruhe.de.

„Die Nachfrage nach Naturpädagogik ist sehr gewachsen – bei Pädagogen und bei Eltern“, stellte Bürgermeister Klaus Stapf vergangenen Freitag bei der offiziellen Gründung des Karlsruher Netzwerks für Natur- und Umweltbildung fest und freute sich, „dass die Naturpädagogik in Karlsruhe nun zusammenwächst“. Zum Netzwerk zählen die Stadt Karlsruhe mit dem Amt für Abfallwirtschaft, der Waldpädagogik, dem Liegenschaftsamt, dem Zoologischen Stadtgarten sowie dem Umwelt- und Arbeitsschutz, außerdem das Naturkundemuseum Karlsruhe, das Naturschutzzentrum Karlsruhe-Rappenwört, das Karlsruher Institut für Technologie mit seiner Kinder-Uni sowie der Nationalpark Schwarzwald. Sie alle informieren nun über ihre Angebote für Natur- und Umweltbildung auf der gemeinsamen Plattform nubnetzwerk.karlsruhe.

Über das sogenannte Umweltbildungsportal lassen sich zielgruppenspezifisch und nach Themen geordnet Angebote finden, für die individuelle Termine vereinbart werden müssen und die einer Anmeldung bedürfen: etwa für Erwachsene, Kindergartenkinder oder Schüler, zu Bereichen wie Energie, Lärm, Wald oder nachhaltiger Lebensstil. „Durch das neue Netzwerk können wir unsere Angebote besser abstimmen und Synergien nutzen“, erläutert Dr. Volker Hahn vom Umwelt- und Arbeitsschutz die Vorteile des Zusammenschlusses und ergänzt erfreut: „Auch unser Umweltdiplom konnten wir so auf eine breitere Basis stellen.“

Vergangenen Freitag hatten sich alle Netzwerkpartner im Waldzentrum mit einer kleinen Hausmesse vorgestellt, die Gelegenheit bot für Austausch und gegenseitiges Kennenlernen. Die Waldpädagogik etwa zeigte eine Waldkugelbahn, die dazu einlädt, sich spielerisch Umweltwissen anzueignen, und das Naturkundemuseum hatte beeindruckende Gespenstschrecken dabei, die in aller Seelenruhe Brombeerblätter fraßen. „Es ist gut zu wissen, was die anderen machen. Man kann sich abstimmen und es gibt nicht so viele Doppelangebote“, so Dr. Eduard Harms, Leiter der Museumspädagogik am Naturkundemuseum, über die Vorzüge der Kooperation. Gelegenheit, das Netzwerk kennenzulernen gibt es am 6. und 7. Mai. Dann beteiligen sich die Partner mit einem großen Themenparcours am Baden-Württemberg Tag der Heimattage in Karlsruhe. -res-

 
 

Zur Übersicht der Wochenausgabe