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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 7. April 2017

Wohnungsbau: Vorzeigeprojekt Berckmüllerstraße

OFFIZIELLER BAUBEGINN: OB Dr. Mentrup (3.v.r.), SVG-Geschäftsführer Herbst (3.v.l.) und andere Verantwortliche beim Spatenstich. Foto: Fränkle

OFFIZIELLER BAUBEGINN: OB Dr. Mentrup (3.v.r.), SVG-Geschäftsführer Herbst (3.v.l.) und andere Verantwortliche beim Spatenstich. Foto: Fränkle

 

Erster Spatenstich in der Oststadt / Förderung mit Landes- und städtischen Mitteln

„Das ist ein absolutes Vorzeigeprojekt“, zeigte sich Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup vom Vorhaben der Wohnungsgenossenschaft SVG in der Berckmüllerstraße (Oststadt) überzeugt.

Der Genossenschaft aus dem Raum Stuttgart gehören in Karlsruhe rund 350 Wohnungen. Das ist gut ein Viertel ihres gesamten Wohnungsbestandes. In der Berckmüllerstraße hatte sie in zwei Blocks aus den Dreißigern etwa 60 Wohneinheiten, die Häuser 1985 von der in Schieflage geratenen Genossenschaft „Neue Heimat“ erworben. Ein Block ist mittlerweile abgerissen und wird durch einen Neubau ersetzt, für den jetzt der offizielle Spatenstich erfolgte.

Wenn dieses Haus, vermutlich Ende 2018, fertig ist, kommt der zweite Block dran. Nach dessen Fertigstellung werden dort insgesamt rund 100 moderne Wohnungen stehen, die zu nicht geringen Teilen zu sozialverträglichen Mietpreisen zu haben sind. Möglich ist dies, weil die Genossenschaft Fördermittel des Landes nutzt und auch Förderung aus dem Wohnungsprogramm der Stadt Karlsruhe.

Ausdrücklich bedankte sich SVG-Geschäftsführer Thomas Herbst dafür bei der Stadt. Er kenne nicht viele Kommunen, die solch ein Förderprogramm für kostengünstiges Wohnen hätten. Mentrup war erfreut darüber, dass außer der städtischen Volkswohnung auch Andere dieses Programm nutzten. Er lobte das ganz wichtige Signal, den Mut der Genossenschaft, sich von nicht mehr sanierungsfähigen Immobilien zu trennen und neu zu bauen. Dies sei vor allem für Genossenschaften oftmals nicht ganz einfach.

Im jetzt begonnenen Neubau wird SVG 53 moderne Wohnungen einschließlich Balkonen mit einer Gesamtnutzfläche von 3200 Quadratmetern errichten. In der Tiefgarage sollen 40 Stellplätze entstehen. Der zweite Bauabschnitt umfasst 46 Wohnungen mit 3450 Quadratmetern Wohnfläche und 49 Tiefgaragenstellplätzen.
Von den 53 Wohneinheiten des ersten Bauabschnitts sind 49 öffentlich gefördert.

Nach derzeitiger Berechnung wird hier die Quadratmetermiete bei etwa 7,20 Euro liegen statt der über zehn Euro bei freier Finanzierung. Auch nach Fertigstellung werden weit mehr als 20 Prozent der Wohnungen gefördert sein, wie es das Karlsruher Förderprogramm als Mindestgröße verlangt. Auch dies lobte der OB. -erg-

 
 

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