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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 28. April 2017

Kombilösung: In den Haltestellen entstehen Wände

BAU DER KOMBILÖSUNG SCHREITET FORT: Auch die Haltestelle Europaplatz kommt der Fertigstellung näher. Foto: Kasig

BAU DER KOMBILÖSUNG SCHREITET FORT: Auch die Haltestelle Europaplatz kommt der Fertigstellung näher. Foto: Kasig

 

Die Tunnelstrecken nehmen allmählich Formen an / Die Straßen werden zunehmend fertig

In der Haltestelle Europaplatz starten nun auch die Arbeiten an den Wänden: Der Aufbau der Schalung hat bereits begonnen. Die Bewehrung des ersten Wandabschnitts – am Ost-Ende der Haltestelle – begann Mitte der Woche. Am West-Ende wird noch an der Übergangskonstruktion von der Haltestelle in den westlichsten Teil der Tunnelröhre gearbeitet.

In den Haltestellen Lammstraße, Kronenplatz, Durlacher Tor, Marktplatz sowie im Gleisdreieck werden weiterhin die Innenwände hergestellt, danach die Zwischenwände. In der Haltestelle Kongresszentrum sind die Wände betoniert. Im Mittelteil der Haltestelle Ettlinger Tor werden gleichzeitig mit dem Erdaushub die unteren Bereiche der Schlitzwände mit Spritzbeton geglättet. Anschließend wird die Sauberkeitsschicht eingebracht, auf der die Bewehrung für die endgültige Sohle aufgebaut wird.

In zwei Abschnitten unter der Kaiserstraße wird betoniert: Zwischen Marktplatz und Haltestelle Kronenplatz wird Beton in das untere Viertel der Röhre gegossen und geglättet: Auf dieser Fläche werden dann zu einem späteren Zeitpunkt Notwege, Schotter und Gleise zu liegen kommen. Zwischen Kronenplatz und Durlacher Tor ist dieser Sohlbeton schon eingebaut, so dass hier schon die seitlichen Notwege betoniert werden. Unter der Karl-Friedrich-Straße geht der Sohlvortrieb mit Spritzbetonsicherung des Tunnels auf seinem Weg vom Marktplatz zum Ettlinger Tor weiter. Parallel zum Sohlvortrieb wird in das bereits vollständig gesicherte Tunnelprofil die Stahlbetonsohle der Innenschale eingebracht.

Am Durlacher Tor werden die Baufelder von den Einrichtungen für den maschinellen Tunnelbau „befreit“. Die Baufelder werden aber für den Innenausbau der Röhre und der Haltestellen benötigt. In der Durlacher Allee kann der Verkehr stadtauswärts die Fahrbahn sowie den erneuerten Rad- und Gehweg uneingeschränkt nutzen. Nur noch die nördliche Fahrbahn der Durlacher Allee ist gesperrt: Hier entstehen weiterhin die Fahrbahnränder, teilweise auch Gehwege.

In der Ettlinger Straße sind die neuen Fahrbahnen schon gut zu erkennen. Derzeit werden auf der Westseite die Gehwege angelegt. Teilweise wurde der stadteinwärts führende Autoverkehr bereits auf die Westseite verlegt, um mit den Arbeiten an der östlichen Fahrbahn beginnen zu können. -red/erg-

 
 

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