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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 28. April 2017

Kultur: Aus dem schönen und schwarzen Wald

KUCKUSUHR aus einem einzigen Streifen Papier  Foto: BLM

KUCKUSUHR aus einem einzigen Streifen Papier Foto: BLM

 

Mit einem ungewöhnlichen, oft humorvollen Mix kommt sie „Waldschwarzschön“ daher, die Ausstellung des Badischen Landesmuseums zu den Heimattagen. Und konfrontiert das Publikum im Museum beim Markt unter zwölf Themen mit 65 typischen Objekten wie zeitgenössischen Kreationen aus oder angeregt durch den bekanntesten deutschen Wald.

Gemeinsam sind allen heimische Materialien wie Holz oder Glas oder Handwerkstechniken wie Flechten oder Bürstenbinden. Neben dem Bollenhut, der zu einem Hockerpaar mutiert, huldigt die Schau so gleich fünfmal dem zweiten Wahrzeichen, der Kuckusuhr. Neben dem Original, der „Bahnhäusleuhr (1850), der schrillen „S Lagerfeld“  von Stefan Strumbel (2009), einer Vogelhaus variante der  Manufaktur Rombach & Haas“ (2011) und einer weiteren   aus Nussbaumholz, lasergeschnittenem Kunststoff  und Metall von Pascal Taraby (2005) steht  als reines Kunstwerk ohne Funktion „Black Forest Cuckoo Clock, Opus 182“ (1987/2017). Dieses Origamimeisterwerk schuf Robert J. Lang eigens für die Schau aus einem einzigen 3,5 Meter langen und 35 Zentimeter breiten Papierstreifen in sechsstündiger  Arbeit. Der amerikanische Physiker und „Origami-Papst“ entwickelt seine komplexen Kreationen mit Hilfe mathematischer Berechnungen. Dass aus, verformten Bierflaschen eine Krippe werden kann und ihre Verschlüsse den drei Heiligen die „Krone aufsetzen“, beweist Christiane Deisssinger. Bis 7. Januar 2018      -cal-

 
 

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