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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 12. Mai 2017

Klimaschutz: Wirksam entlasten mit Stromsparcheck

In einer gemeinsamen Aktion planen Stadt, Karlsruher Energie- und Klimaschutzagentur (KEK) und Caritas, rund 670 Haushalte mit geringem Einkommen zu entlasten, indem sie helfen, Energie und damit laufende Kosten zu sparen. „Die Nebenkosten sind ja oft wie eine zweite Miete. Wir helfen mit, dass einkommensschwache Haushalte in energieeffiziente Technik investieren können. Im Jahr können sie so rund 200 Euro sparen, wenn man alte Stromfresser ersetzt“, so KEK-Geschäftsführer Dirk Vogeley.

Mit jedem Stromsparcheck können über einen längeren Zeit-raum rund zwei Tonnen CO2-Emissionen eingespart werden. In den kommenden zwei Jahren sollen die Haushalte kontaktiert werden, um sie beratend und unterstützend zu entlasten. Teilnehmen können alle Haushalte, die Sozialleistungen beziehen oder den Karlsruher Pass haben. Ausgebildete Stromsparhelfer kommen vorbei, messen die Verbrauchswerte diverser Geräte.

Bei einem zweiten Besuch gibt es kostenlos Energie- und Wassersparartikel im Wert von 70 Euro sowie Tipps etwa für richtiges Lüften, Heizen, Kochen. „Ökologie und Soziales gehen Hand in Hand“, honorierte Bürgermeister Klaus Stapf. Vorstand Hans-Gerd Köhler sieht die Caritas als Schnittstelle. Gerade Nachzahlungen bei Energiekosten könnten in die Schuldenfalle führen. Klima und Haushalte profitieren von der Aktion – eine von rund 80 kommunalen Maßnahmen. -voko-

 
 

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