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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 12. Mai 2017

Nahverkehr: KVV-Fahrten mit neuer App buchen

PRÄSENTIEREN NEUE APP: KVV-Geschäftsführer Dr. Pischon, Moovel-Chef Lamparter und OB Dr. Mentrup (v. l.). Foto: KVV / Deck

PRÄSENTIEREN NEUE APP: KVV-Geschäftsführer Dr. Pischon, Moovel-Chef Lamparter und OB Dr. Mentrup (v. l.). Foto: KVV / Deck

 

Daimler-Tochter bietet komfortablen Umgang mit Echtzeit-Daten / Auch Fächerrad buchen

„KVV.mobil powered by moovel“ heißt die neue Smartphone-App, die Daimler-Tochter „Moovel Group GmbH“ seit Neuestem zusammen mit dem Karlsruher Verkehrsverbund anbietet.

Moovel hat bei der Neuentwicklung Erfahrungen genutzt, die sie mit einer ähnlichen App in den USA und einer nicht ganz so komfortablen in Stuttgart und Hamburg gemacht hat. KVV-Kunden können sie kostenlos von Apple App oder Google Play Store herunterzuladen. Bei einfacher Anmeldung und guter Benutzerführung haben sie die Chance, sich an allen rund 1900 Haltestellen des KVV über Fahrgelegenheiten in Echtzeit zu informieren, sodann Fahrten zu buchen.

Dabei werden den Kunden mögliche Alternativen angeboten. Mit einem Klick auf „Fahrkarte kaufen“ ist das Ticket gebucht und kann über verschiedene Wege bezahlt werden. Auch Mieträder von „Fächerrad“ gibt es über die App. Im Entstehen ist ferner eine Zusammenarbeit mit Carsharing-Unternehmen „Stadtmobil“. In Kürze soll auch die Buchung dort möglich sein.

Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup, Aufsichtsratsvorsitzender des KVV, lobt die neue App, mit der es auch möglich ist, sich ohne Anmeldung und etwa Angabe von Kreditkartennummern über aktuelle Fahrzeiten zu informieren. In Karlsruhe als Vorreiter in Sachen öffentlicher Nahverkehr und digitaler Mobilität sei das Projekt „ein Motor für nachhaltige Mobilität“ und unterstreiche den Anspruch Karlsruhes, „als bedeutender IT- und Wirtschaftsstandort den Wandel der Mobilität maßgeblich mitzugestalten“.

Auch KVV-Geschäftsführer Dr. Alexander Pischon hob auf die sich rapide ändernde Mobilität im digitalen Zeitalter ab, betonte aber, dass auch alle anderen bekannten Vertriebsformen bestehen blieben. Auch bereits eingeführte Apps können nach wie vor genutzt werden.

Moovel-Chef Jörg Lamparter war es neben Anderem wichtig, dass die App leicht bedienbar ist. Und er versicherte, dass sie fortlaufend aktualisiert und verbessert werde. Mit der Karlsruher Entwicklung geht Moovel auch in andere deutsche und europäische Städte und passt die App den jeweiligen Verhältnissen an. Außer einer Provision pro Verkauf fallen für Verkehrsunternehmen keine Kosten an. -erg-

 
 

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