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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 13. Januar 2017

Kultur: Inspiriert von der Kunst der anderen

DEN PASSENDEN RAHMEN FÜR JUNGE KUNST bietet die Durlacher Orgelfabrik wie hier bei der Ausstellung MAKER von Jens Stickel und Lukas Schneeweiss im November 2016. Foto: Jens Stickel/pr

DEN PASSENDEN RAHMEN FÜR JUNGE KUNST bietet die Durlacher Orgelfabrik wie hier bei der Ausstellung MAKER von Jens Stickel und Lukas Schneeweiss im November 2016. Foto: Jens Stickel/pr

 

Kulturförderung: Ausstellungen in der Orgelfabrik / Start mit „Mariposa“

Auch 2017 ist die Durlacher Orgelfabrik wieder fest in Künstlerhand. Seit vielen Jahren stellt das städtische Kulturbüro die frühere Orgelbaustätte kostenlos als Ausstellungsraum zur Verfügung. Wer in dieser Saison dabei sein darf, entschied eine Jury - sie hat aus 46 Bewerbungen sieben Projekte ausgewählt.

"Mariposa" lautet der Titel der ersten Schau mit Arbeiten von Johanna Locher, Marvin Pasch und Yvonne Roth, allesamt Studierende der Karlsruher Kunstakademie. Vom 18. bis 29. Januar zeigen sie, was herauskommt, wenn Zeichnung, Malerei, Installationen und Film nicht nur in den eigenen Arbeiten, sondern auch untereinander kombiniert werden. Einen ähnlichen Ansatz verfolgen vom 8. bis 19. Februar Jordan Madlon, Daniela Prochaska und Moritz Siegler mit „3“. Aus drei künstlerischen Handschriften entsteht an den Schnittstellen von Malerei, Skulptur, Architektur, Konzeptkunst und Installation eine gemeinsame Arbeit.

Mit der Linie beschäftigen sich Çiğdem Aky, Gözde Bulakeri, Nina Laaf, Margarethe Ucinski und Dennis Ulbrich vom 1. bis 12. März und laden unter der Überschrift „kein __ ohne __“ zum Betrachten ein. Denn die Linie ist in ihren Augen mehr. Sie ist Zeichen, Symbol, ist Muster oder Umriss. Sie kann als Zwischenraum und Leerstelle zwischen Flächen entstehen, kann gebündelt Flächen bilden oder einen Raum beschreiben. Belegt ist die Orgelfabrik auch vom 22. März bis 2. April, wenn für Sarah Degenhardt, Jorinde Fischer, Clarissa Schnitzer und Wanda Sprenger „1,63“ das Maß aller Dinge ist. Dabei werde „der Körper und eigene die Wahrnehmung ins Verhältnis gesetzt zum Bestehenden“, so die Akteurinnen.

Vom 12. bis 30. April bespielen die Akademieabsolventen Konstantin Friedrich, Sanna Reitz, Frida Ruiz den Industriebau und bitten Studierende als Kuratoren dazu. Als weitere Schauen folgen vom 17. Mai bis 4. Juni „Roomservice“ von Sebastian Dannenberg und Sebastian Wiemer sowie vom 8. bis 23. Dezember eine Serie narrativer Zeichnungen von Prof. Marcel von Eeden und Studierenden seiner Klasse. Die Präsentationen der Künstlerkollektive sind neuerdings mittwochs bis samstags von 15 bis 19.30 Uhr und sonntags von 11 bis 18 Uhr offen. Die Vernissagen finden immer mittwochabends statt.
-maf-/-red-

 
 

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