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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 19. Mai 2017

Lernfabrik 4.0: Ausbilden für die digitale Zukunft

LERNFABRIK 4.0: Staatssekretärin Schütz, OB Mentrup und BM Luczak-Schwarz (v. l.) informierten sich beim Rundgang über die Abläufe im Grundlagenlabor. Foto: Fränkle

LERNFABRIK 4.0: Staatssekretärin Schütz, OB Mentrup und BM Luczak-Schwarz (v. l.) informierten sich beim Rundgang über die Abläufe im Grundlagenlabor. Foto: Fränkle

 

Eröffnung Lernfabrik 4.0 in Carl-Benz-Schule und Heinrich-Hertz-Schule / Land und Sponsoren aus der Wirtschaft steuerten über eine halbe Million Euro bei

Nach Dampfkraft, Elektrizität, Elektronik und Informationstechnologie hat längst die vierte industrielle Revolution begonnen. „Die Digitalisierung verwandelt unsere Industrie in eine Industrie 4.0.

Der damit einhergehende Wandel in der Arbeitswelt muss sich auch in der Aus- und Weiterbildung nieder-schlagen, damit unsere Beschäftigten sowie der zukünftige Fachkräftenachwuchs am Puls der Zeit bleiben,“ hielt Wirtschaftsstaatssekretärin Katrin Schütz vergangene Woche bei der Eröffnung der „Lernfabrik Karlsruhe 4.0“ fest.

Die Lernfabrik ist ein Kooperationsprojekt der Carl-Benz-Schule für Fahrzeug und Metalltechnik und der Heinrich-Hertz-Schule für Elektro- und Informationstechnik. Sie besteht aus einem Grundlagenlabor und einem auch als Demonstrationszentrum nutzbaren Labor. In der Aus- und Weiterbildung wird damit eine vollautomatische Produktion nicht nur erlebbar, sondern auch steuerbar gemacht, in dem einzelne Schritte und Abläufe individuell programmiert werden können. Darüber hinaus ist die Lernfabrik ein regionales Kompetenzzentrum für Betriebe, um auch kleine und mittlere Unternehmen bei ihrem Weg in die digitale Zukunft zu unterstützen.

„Wir können nicht nur stolz darauf sein, mit unserem Konzept den Zuschlag für eine Förderung des Landes in Höhe von 430000 Euro erhalten zu haben, sondern auch darauf, dass die Lernfabrik als gute Ergänzung des technologisch gut aufgestellten Standortes als großes Gemeinschaftsprojekt realisiert werden konnte“, lobte OB Dr. Frank Mentrup das Zusammenspiel aller Beteiligten. Besonders erfreulich sei, dass zur Finanzierung 20 Sponsoren aus der Wirtschaft 100000 Euro besteuerten.

Wirtschaftsbürgermeisterin Gabriele Luczak-Schwarz dankte den übrigen Karlsruher Berufsschulen dafür, dass sie für die Lernfabrik eigene Interessen zurückgestellt hatten. Die beiden Schulleiter Josef Nißl (Carl-Benz-Schule) und Andreas Hörner (Heinrich Hertz-Schule) freuten sich darüber, noch näher am Bedarf der Industrie ausbilden zu können und auf eine noch engere Zusammenarbeit mit den Betrieben in der Region. -fis-

 
 

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