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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 26. Mai 2017

Gemeinderat: Fragen und Antworten

IST MEIN RAD SICHER? Zumindest an Hauptbahnhof, Albtalbahnhof und Bahnhof Durlach sollen Fahrradboxen aufgestellt werden. Foto: Fränkle

IST MEIN RAD SICHER? Zumindest an Hauptbahnhof, Albtalbahnhof und Bahnhof Durlach sollen Fahrradboxen aufgestellt werden. Foto: Fränkle

HÄTTE SICHER VIEL ZU BERICHTEN, der Indianer auf dem Werderplatz. Die Stadt hat eine Brennpunkt-Arbeitsgruppe eingerichtet. Foto: Fränkle

HÄTTE SICHER VIEL ZU BERICHTEN, der Indianer auf dem Werderplatz. Die Stadt hat eine Brennpunkt-Arbeitsgruppe eingerichtet. Foto: Fränkle

 

Sozialarbeit Werderplatz
Auf dem Werderplatz in der Südstadt sind Fachkräfte für Sozialarbeit tätig - sie gehören dem Sozialen Dienst an, der Straßensozialarbeit des Diakonischen Werks und der Anlaufstelle für DrogengebraucherInnen der AWO. Die Stadt Karlsruhe hat vergangenes Jahr die Arbeitsgruppe „Brennpunkt Werderplatz“ ins Leben gerufen. Einige dort erarbeitete Maßnahmen sind bereits umgesetzt, etwa eine Befragung der sich am Platz aufhaltenden Personen sowie eine stärkere Präsenz des Kommunalen Ordnungsdiensts. Laut Stadtverwaltung hat die Schließung der Malteserambulanz in Bruchsal deutliche Auswirkungen auf Karlsruhe. Die Stadt sieht den Landkreis „hier in der Pflicht, eine Lösung herbeizuführen.“ Nachgehakt hatten zur jüngsten Gemeinderatssitzung Stadträtin Sabine Zürn und Kollege Niko Fostiropoulos (Die Linke).

Fahrraddiebstahl
Im Stadtgebiet Karlsruhe werden sichere Fahrradabstellanlagen bei laufenden Planungen mitberücksichtigt. Dies teilte die Verwaltung der KULT-Gemeinderatsfraktion mit. So wollen die Verkehrsbetriebe „in näherer Zukunft Fahrradboxen am Albtalbahnhof installieren“. Und auch für den Hauptbahnhof sowie für den Bahnhof Durlach seien Boxen geplant. Die Stadt will die Thematik außerdem in der AG Fahrradfreundliche Kommune ansprechen. Die Aufklärungsquote bei Fahrraddiebstählen lag laut Polizeipräsidium Karlsruhe 2016 bei 6,3 Prozent und damit nur knapp unter dem landesweiten Durchschnitt.

KVV und Google-Transit
Der Karlsruher Verkehrsverbund (KVV) hat bereits eine Schnittstelle in Betrieb genommen, um Fahrplan¬daten direkt an Google beziehungsweise Google Transit liefern zu können. Derzeit laufen Qualitätstests. Dies teilte die Verwaltung den GfK-Stadträten Friedemann Kalmbach und Eduardo Mossuto mit. Zunächst würden nur Solldaten zur Verfügung stehen, weil der Echtzeitbetrieb in der eigenen Fahrplanauskunft gerade erst gestartet sei. Später sollen dann auch Prognosedaten geliefert werden.

Ludwig-Erhard-Allee
Im nördlichen Bereich der Ludwig-Erhard-Allee steht ein weiteres Baufeld zur Bebauung an. Laut Stadtverwaltung handelt es sich um ein Bürogebäude. Die Abweichungen vom bestehenden Bebauungsplan seien gering und die Höhen bewegten sich im Rahmen der bereits realisierten Gebäude. Eine Änderung des Bebauungsplans sei deshalb nicht erforderlich und allgemeine Bürgerbeteiligungen seien im Baugenehmigungsverfahren nicht vorgesehen. Nachgefragt hatte Stadtrat Jürgen Wenzel (FW).

Breitbandversorgung
Eine Arbeitsgruppe der Initiative karlsruhe.digital, zu der auch die Firmen 1&1, Deutsche Telekom Technik und Unitymedia zählen, hat sich mit dem Thema IT-Infrastruktur in Karlsruhe befasst und ist zu dem Ergebnis gekommen, dass die Versorgung der großen Unternehmen bereits gut ist. Bei Kleinunternehmen und Privathaushalten bestehe allerdings Handlungsbedarf. Dies erfuhr die FDP-Fraktion auf Anfrage. Vorgestellt wurden die Ergebnisse der Arbeitsgruppe dem Aufsichtsrat Stadtmarketing Mitte 2016. Laut Verwaltung wird die Arbeitsgruppe IT-Infrastruktur erforderliche Maßnahmen und Schritte definieren, um die Breitbandversorgung weiter auszubauen. -res-

 
 

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