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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 2. Juni 2017

Wohnraumakquise: Starkes Bündnis für mehr Wohnraum

BÜNDNIS FÜR WOHNEN: Bürgermeister Lenz dankte den Partnern des Modells „Wohnraumakquise durch Kooperation“. Foto: Fränkle

BÜNDNIS FÜR WOHNEN: Bürgermeister Lenz dankte den Partnern des Modells „Wohnraumakquise durch Kooperation“. Foto: Fränkle

 

Bezahlbarer Wohnraum ist knapp: Vor allem im städtischen Raum und insbesondere Menschen mit mittleren oder niedrigen Einkommen, kinderreiche Familien oder Alleinerziehende haben es schwer, adäquate Angebote zu finden.

Mit dem 2005 aufgelegten Programm „Wohnraumakquise durch Kooperation“ gelingt es der Stadt Karlsruhe dennoch, innovative Lösungen für sozial Benachteiligte zu schaffen – in mehr als 640 Akquisewohnungen leben zwischenzeitlich 1650 Menschen, darunter 368 Familien mit 702 Kindern. Allein vergangenes Jahr konnten 162 Neumieter 63 Wohnungen beziehen.

Garanten des Modells sind zahlreiche private Vermieterinnen und Vermieter, aber auch die Volkswohnung. Mit einer kleinen Feierstunde bedankte sich Bürgermeister Martin Lenz kürzlich bei den Partnerinnen und Partnern des Programms. Trotz schwieriger Rahmenbedingungen habe sich das Modell etabliert, unterstrich der Sozialdezernent. Gegenwärtig lebten fast 600 Menschen in Karlsruhe obdachlos. Nicht ausdenken will Lenz sich, wie hoch diese Zahl ohne die Mitstreiter einer sozialen Stadt wäre. So rief er dazu auf, ein „soziales Bündnis für Wohnen“ einzugehen und weiter alle lokalen Kräfte und Ressourcen zu bündeln, um Ideen zu entwickeln und Konzepte zu erstellen. -red-/-maf-

 
 

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