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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 16. Juni 2017

Stimmen aus dem Gemeinderat: SPD: Sportstandort Karlsruhe? Ja!

Irene Moser, SPD-Stadträtin

Irene Moser, SPD-Stadträtin

 

Das Jahr 2017 steht in Karlsruhe ganz im Zeichen des Sports: Mit den Heimattagen feiern wir auch 200 Jahre Fahrrad und seinen genialen Erfinder Karl Drais, einen gebürtigen Karlsruher. Viele Veranstaltungen rund um den Drahtesel prägen daher die nächsten Wochen und Monate unser Stadtbild.

Ein besonderes Highlight ist in diesem Zusammenhang die Städtepartnerschafts-Radtouristik-/Etappenfahrt Karlsruhe-Baerenthal-Nancy 2017, die vom 1. Bis 2. Juli zum 13. Mal stattfindet und für deren städtischen Zuschuss wir uns in den vergangenen Haushaltsberatungen erfolgreich eingesetzt hatten.

Spitzensport auch in der Halle

Mit einem ganz besonderen Aufstieg konnten dieses Jahr die Basketballer des PSK aufwarten: Die SPD-Gemeinderatsfraktion gratuliert ganz herzlich zum grandiosen Einzug der Lions in die 2. Bundesliga. Getrübt wird der Stolz auf die Mannschaft jedoch durch die ungeklärte Hallensituation. Für meine Fraktion war schon früh klar, dass die Leichtbauhalle „Blaue Hölle“ aus Gotha eine willkommene Interimslösung bedeutet. Diese Halle könnte auch anderen Vereinen, insbesondere für größere Veranstaltungen, zur Verfügung stehen. Wer in Karlsruhe weiterhin Spitzenbasketball sehen will, muss bei den Sporthallenkapazitäten „am Ball“ bleiben und darf sich hier nicht verweigern. Die Europahalle hätten wir lieber heute als morgen als große Variante geprüft und umgesetzt, damit auch diese baldmöglichst wieder für den Spitzensport einsetzbar ist.

KSC-Stadiondiskussion und kein Ende

Nach dem bedauerlichen Abstieg des KSC in die dritte Liga ist eine neuerliche Debatte um den Stadionneubau entflammt. Während die Grünen in der letzten Gemeinderatssitzung gefordert hatten, einen Teil der Planungen für den Neubau des KSC-Stadions auf Eis zu legen und den Aufstieg abzuwarten, um dann Stück für Stück Flickschusterei zu betreiben, haben wir uns auch hier ganz klar zugunsten des Vereins und des längst überfälligen Neubaus positioniert. Die Volksvertreter/Innen sollten hinter den Vereinen stehen – in guten wie in schlechten Zeiten. Das gebietet die Wertschätzung für sportliche Höchstleistungen. Das Akzeptieren von Niederlagen gehört jedoch zu einem fairen Wettkampf genauso dazu. Das alte Stadion ist marode und es ist jedem klar, dass es ohne einen Neubau keine wirtschaftlichen Verbesserungen geben wird. Der Bau des Stadions ist für uns aber unabhängig von einem temporären Abstieg, der von vorneherein eingeplant wurde. Ein so aufwendiges Infrastruktur-Projekt kann nicht einfach geändert werden, denn wir reden hier nicht von einer Hinterhof-Garage.

Irene Moser
SPD-Stadträtin

 
 

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