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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 30. Juni 2017

Europäischer Wettbewerb: Bunt zwischen Tradition und Moderne

ALS ENGAGIERTE EUROPÄER zeigten sich die vielen Orts-, Landes- und Bundespreisträger, die Bürgermeister Klaus Stapf (Mitte r.) und Heinz Golombeck im Bürgersaal des Rathauses auszeichneten.  Foto: MMG

ALS ENGAGIERTE EUROPÄER zeigten sich die vielen Orts-, Landes- und Bundespreisträger, die Bürgermeister Klaus Stapf (Mitte r.) und Heinz Golombeck im Bürgersaal des Rathauses auszeichneten. Foto: MMG

 

Beim Europäischen Wettbewerb bekamen aus acht Schulen 104 Jugendliche Preise

Sie brachten Sagengestalten Europas auf das Bild, etwa der mit dem Landespreis ausgezeichnete Fünftklässler Dhruv Reddi (Europäische Schule), der aus der „Büchse der Pandora“ Gewalt, Verschmutzung und Armut“ freigesetzt und Hoffnung durch Europa sieht.

Karlsruher Schülerinnen und Schüler, die sich beim 64. Europäischen Wettbewerb unter dem Motto „In Vielfalt geeint – Europa zwischen Tradition und Moderne“ mit zahlreichen Themen künstlerisch auseinander setzten, empfing kürzlich der “überzeugte Europäer“, Bürgermeister Klaus Stapf im Rathaus und warb dafür, der „großen europäischen Familie“ aus der Krise zu helfen und sich über Vorteile wie Reise-, Studien- und Forschungsfreiheit, freier Handel, oder den Austausch der Kulturen“ zu freuen. Probleme wie den Klimawandel könne man nur zusammen in den Griff bekommen.

Mit dem hiesigen Vorsitzenden der Europaunion, Heinz Golombeck“, der erklärte, wie die politische Arbeit der EU funktioniert, überreichte Stapf den meisten der 104 Preisträgerinnen und Preisträger aus acht Schulen Urkunden, Bücher, DVD´s oder Karten für das Europabad samt Kai der Hai-Tassen. Dazu gehörte auch die Siebtklässlerin Carla Gast (Landespreis, Max-Planck-Gymnasium). Sie fand: „Jede Stadt ist einzigartig, deshalb sollte man alle gesehen haben“ mit ihrer Collage unter dem Thema „Bewegliche Lettern“, in der sie Sehenswürdigkeiten als „Buchstabentürme“ gestaltete.

Von den insgesamt 83 prämierten Arbeiten sind manche auch in Gruppenarbeit entstanden. 65 Werke erhielten einen Orts-, 18 einen Landespreis, wobei zwei der letzteren zusätzlich einen Bundespreis bekamen. So wie Anna Jatta (Klasse 10, Tulla-Realschule) für ihr Bild zum Thema „Europa 4.0 – Beam me to 2027“. Dass Europa trotz aller Turbulenzen viele Perspektiven bietet, zeigten mit feinen Zeichnungen zum Thema „Mit der Zeitmaschine durch Europa“ außerdem Leonhard Spindler und Nils Nagel (4. Klasse Eichelgartenschule, Landespreis) mit ihren Zukunftshäusern oder -autos. -cal-

 
 

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