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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 30. Juni 2017

Gemeinderat: Neue Realschule und dritte Sprache

Das Sonderpädagogische Bildungs- und Beratungszentrum (SBBZ) Erich-Kästner-Schule darf zum Schuljahr 2018/19 den Bildungsgang Realschule einrichten. Existenziell, da der Fortbestand der Werkrealschule nicht mehr gesichert ist. Der Hauptschulabschluss wird ja weiterhin absolviert werden können. Und so müssen die aus vielen Nachbarkommunen pendelnden Schüler nicht auf ein SBBZ mit Internat wechseln.

Besonderes Merkmal des hiesigen bleiben die Förderschwerpunkte Hören und Sprechen. Die grundlegende Vereinbarung zu Bau und Betrieb zwischen der Stadt Karlsruhe und den anderen Kommunen wurde entsprechend angepasst. Den Weg dafür frei machte ein einstimmiges Ja des Gemeinderats, das nach jeweiliger Vorberatung im Schulbeirat umgehend auch für folgenden Beschluss erfolgte: Am Humboldt-Gymnasium kann ab kommendem Schuljahr Spanisch als dritte Fremdsprache gelehrt werden.

Wunschfach von fast 70 Prozent der Schüler- und Elternschaft laut interner Erhebung. Angebot für alle Neunt- oder, falls es doch einmal wieder einen G8-Zug geben sollte, Achtklässler. Da hunderte Millionen Menschen weltweit Spanisch sprechen, wären Kenntnisse eine echte Bereicherung. Französisch wurde zuletzt immer weniger nachgefragt, sodass häufig unklar war, ob die erforderliche Mindestzahl von zwölf Kursteilnehmern erreicht wird. Der Schule liegt daran, neben Naturwissenschaft und Technik ein Sprachprofil vorzuweisen. -mab- 

 
 

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