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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 30. Juni 2017

Städtepartnerschaften: Deutsch-Russische Städtepartnerschaftskonferenz in Krasnodar

EB Wolfram Jäger (l.) und OB Evgeny Pervyshov

EB Wolfram Jäger (l.) und OB Evgeny Pervyshov

Sigmar Gabriel (l.) und Sergej Lawrow

Sigmar Gabriel (l.) und Sergej Lawrow

 

Über 500 Vertreter aus beiden Ländern / Auch Karlsruhe mit Delegation beteiligt

„Kontakte knüpfen – Projekte anstoßen – Vertrauen stärken: Impulse  für die deutsch-russischen Beziehungen“ ist die noch bis Freitag dauernde 14. deutsch-russische Städtepartnerschaftskonferenz samt parallelem Jugendforum überschrieben. Das Jugendforum wurde am Montag in Karlsruhes südrussischer Partnerstadt Krasnodar eröffnet, die Konferenz am Mittwoch.

Themen der Konferenz sind wirtschaftliche Entwicklung und regionales Wachstum, aktuelle Herausforderungen und Perspektiven, eine gemeinsame Gedenkkultur, Annäherung in Bildung und Sprache, Städtedialog und Sport als Beitrag zu Verständigung und Dialog sowie soziale Fragen.

Bei der Eröffnung betonte Karlsruhes Erster Bürgermeister Wolfram Jäger, wie wichtig es sei, trotz schwieriger politischer Großwetterlage nicht nachzulassen, sondern weiterhin „Brücken zueinander zu bauen“. Und die Verbindungen, die inzwischen von „einer 3.000 Kilometer langen Schnellstraße der Freundschaft“ getragen würden, weiter zu stärken. Von dieser Freundschaft zeugten regelmäßige Aktivitäten im Gesundheitswesen, viele Schüleraustausch-Projekte, Kultur- und Sportveranstaltungen sowie Kontakte zwischen Hochschulen, Verwaltungen und der Wirtschaft. Zudem werde das Netz immer feiner geknüpft, etwa bald mit einer neuen, trilateralen Partnerschaft zwischen Nancy, Krasnodar und Karlsruhe.

Die Freundschaft zwischen Karlsruhe und Krasnodar hat ihre Grundlage  in Begegnungen zwischen Jugendlichen. Deshalb geht es bei der aktuellen Konferenz - im Jahr des deutsch-russischen Jugendaustausches - auch in einem separaten Forum darum, herauszufinden, wie das gegenseitige Engagement künftig funktionieren kann und welche Inhalte beide Städte in den nächsten Jahren voran bringen möchten.

Veranstalter und Ziele der Konferenz

Über 500 Vertreter aus deutschen und russischen Städten, Gemeinden, Bürgerorganisationen und Wirtschaft kommen vom 28. bis zum 30. Juni im südrussischen Krasnodar zur XIV. Deutsch-Russischen Städtepartnerkonferenz zusammen. Die Konferenz ist das größte zivilgesellschaftliche Ereignis der deutsch-russischen Beziehungen in diesem Jahr und erfährt mit der Teilnahme der Außenminister beider Länder politische Unterstützung.

Veranstalter ist das Deutsch-Russische Forum (Berlin) in Kooperation mit dem Bundesverband Deutscher West-Ost Gesellschaften (Berlin), der Stiftung West-Östliche Begegnungen (Berlin) und der Internationalen Assoziation "Partnerstädte" (Moskau). Ziel ist es, die deutsch-russischen Städtepartnerschaften zu unterstützen und ein Netzwerk aufzubauen.

 

 
 

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