Sprung zur Navigation. Sprung zum Inhalt, Sprung zur Suchmaschine

Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 7. Juli 2017

Heimattage: Aus Perspektive der Großstadt

HINGUCKER: Das aus zwei Riesenrädern zusammengesetzte überdimensionale Fahrrad vor dem Schloss begeisterte die Besucherinnen und Besucher und lud zum Ausflug in luftige Höhen. Archivfoto: Fränkle

HINGUCKER: Das aus zwei Riesenrädern zusammengesetzte überdimensionale Fahrrad vor dem Schloss begeisterte die Besucherinnen und Besucher und lud zum Ausflug in luftige Höhen. Archivfoto: Fränkle

 

Halbzeit für Heimattage Baden-Württemberg 2017 / Karlsruhe beleuchtet Heimat-Begriff mit spannenden Formaten / Publikumsmagneten

Seit Mai sind die Heimattage Baden-Württemberg 2017 in Karlsruhe in vollem Gange. Die Halbzeitbilanz fällt inhaltlich und in Sachen Besucherzahl sehr positiv aus. 300.000 Menschen zog es zu den bisherigen Veranstaltungsformaten.

Groß war das Interesse der Menschen aus Stadt und Region etwa beim Baden-Württemberg-Tag, beim FahrradFestival „Ganz schön Drais!“ oder beim Tribut an Carl Benz. Als besonderer Publikumsmagnet entpuppte sich das RiesenFahrrad vor dem Karlsruher Schloss. Dies bestand aus zwei mächtigen Riesenrädern, die einen Monat lang die Massen anlockten.

„Mit dem Programm der Heimattage 2017 eröffnet Karlsruhe auch einen ganz besonderen Zugang zur multikulturellen Stadtgesellschaft und ich freue mich sehr über die breite Resonanz auf die vielen Veranstaltungsformate“, zog Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup jetzt eine positive Zwischenbilanz.

Die Begeisterung bei den Bürgerinnen und Bürgern und das ausgeprägte Engagement vieler Institutionen, Gruppen und auch Einzelpersonen hätten verdeutlicht, dass „Heimat und Heimatgefühl zentrale Bedürfnis der Menschen sind“. Es sei „richtig und wichtig“ gewesen, dass sich Karlsruhe als bisher größte Metropole um die Ausrichtung der Heimattage Baden-Württemberg beworben habe, betonte Mentrup.

Karlsruhe wagt bei den Heimattagen Baden-Württemberg einen ganz besonderen Blick auf den Heimatbegriff und setzt so auf eine fundierte Auseinandersetzung in vielen unterschiedlichen Formaten und Themenschwerpunkten. „Die Beispiele der letzten Wochen haben gezeigt, wie lebendig unsere Heimat für die Menschen ist, und ich bin dankbar für die qualitativ hochwertigen Veranstaltungsformate, die für ein starkes Echo aus der Bevölkerung sorgen“, betonte Martin Wacker, Chef-Organisator der Heimattage.

Herausragende Beispiele dafür sind eigens entwickelte Formate wie das Volkstheaterstück „Inschrift Heimat“ des Badischen Staatstheaters oder die Doppelausstellung „Karlsruher Heimaten“, aber auch das Wissenschaftsfestival Effekte („Heimat im Netz“), das sich in diesem Jahr inhaltlich mit „Heimat“ beschäftigt. Dazu kommen zahlreiche starke Formate in den Stadtteilen wie die Grötzinger Kulturmeile oder der Wäscherinnenlauf in Bulach, die zu den Heimattagen passen. -red-/-trö-

Die weiteren Veranstaltungen bis zum Finale Anfang September finden sich im Programmbuch und im Online-Veranstaltungskalender unter www.heimattage-karlsruhe.de.

 
 

Zur Übersicht der Wochenausgabe