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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 7. Juli 2017

Städtepartnerschaften: Seelen der Städte spüren

JUGENDLICHE aus Karlsruhe, hier mit EB Jäger und ihren Betreuern in der Krasnodarer Philharmonie entwickelten zahlreiche Ideen. Foto: Altenburg

JUGENDLICHE aus Karlsruhe, hier mit EB Jäger und ihren Betreuern in der Krasnodarer Philharmonie entwickelten zahlreiche Ideen. Foto: Altenburg

 

Im Jugendforum entstanden zahlreiche Zukunftsprojekte

Sie sprühten vor Projektideen, die 130 Teilnehmenden des vom deutschen Außenministerium finanzierten Jugendforums während der Städtepartnerschaftskonferenz, darunter 15 Karlsruher. Begeistert beteiligten sich viele am „Lauf der Freundschaft“ sowie dem in Brandenburg entwickelten “Straßenfußball für Toleranz“, bei dem Außenminister Sigmar Gabriel vorbeikam. Ziel: Beim Spiel Freundschaften schließen, Integration und Konfliktmanagement, Respekt und Organisation trainieren. Das lässt sich künftig noch toppen, dachten Karlsruher, Krasnodarer, Rostocker und Potsdamer, nämlich mit einer wechselweise stattfindenden Städteolympiade.

Dort wetteifern dann gemischte deutsch-russische Teams miteinander und steht der Spaß im Vordergrund. Gegen Stereotypen und Vorurteile ankämpfen wollen junge Fotografen aus Karlsruhe und Krasnodar und so die Seelen ihrer Städte spüren lassen. 50 ihrer Fotoporträts werden in Ausstellungen präsentiert. Zu Couchkonzerten im Kinder- und Jugendtreff Südwest sollen nicht nur junge Krasnodarer Musizierende vieler Stilrichtungen eingeladen werden. Die Konzerte könnten auch auf einer Internetplattform via Livestream in die Partnerstadt übertragen und dort medial bei Freiluftübertragungen oder in Jugendzentren weitere Gäste bekommen.

Nutzer würden darüber hinaus Blogger und andere Künstler sein. Eine ähnliche Idee ist „Cloutural“, eine Medienplattform, gedacht für Themen aus Kultur, Geschichte, Sprache oder dem täglichen Leben, die auch Gehandicapte mitgestalten – in Obdachlosen-, Behinderten- oder Flüchtlingsheimen, Jugendclubs, Waisen- oder Krankenhäusern oder Touristenzentren. Realisiert werden könnte manches zum Jugendgipfel 1918 – 1968 – 2018 während der Europäischen Kulturtage.

Zu Ideen aus und in anderen Partnerstädten gehören etwa die „dreckigen Städte“ Essen und Nizhny Novgorod in grüne, ökologische umzuwandeln oder in Emden und Archangelsk das Gedenken an den Zweiten Weltkrieg samt Gestaltung der Zukunft, mit einem Alumni-Förderverein zu intensivieren sowie das Netzwerk von Jugendorganisationen in Hamburg und St. Petersburg zu vergrößern. Infos gibt es unter Telefon 0721/133-5614. -cal-

 
 

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