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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 14. Juli 2017

24h-Lauf: Rekorde beim Kinderrechte-Lauf

SIEGERJUBEL: Seriengewinner Fichte hat auch diesmal die meisten Runden und fast das meiste Geld erlaufen. Foto: Homberg

SIEGERJUBEL: Seriengewinner Fichte hat auch diesmal die meisten Runden und fast das meiste Geld erlaufen. Foto: Homberg

 

Der 24h-Lauf für Kinderrechte, der 2017 unter dem Motto „Bildung“ stand, konnte in diesem Jahr mit Rekordergebnissen aufwarten. Mit 47 teilnehmenden Teams, darunter allein 22 Schul- Mannschaften, waren acht mehr dabei als 2016. Die 39 Vorjahresmannschaften konnten damals etwa 53.000 Euro erlaufen. Dieses Ergebnis war 2017 bereits nach gut 23 Stunden gebrochen. Und erfahrungsgemäß haben die Sponsoren in der letzten Stunde noch einmal kräftig in ihre Spendenschatullen gegriffen.

In der Endabrechnung am Sonntagnachmittag stand dann das Ergebnis bei 30.219 gelaufenen Runden, was einer Strecke von über 12.000 Kilometern entspricht. Und bei einem nie dagewesenen Spendenergebnis von 63.803 Euro.
„Punktlandung!“ sagt Organisator Marcello Kutzner vom Stadtjugendausschuss. Denn mit dieser Summe können alle 30 Projekte gefördert werden, die einen Antrag gestellt werden. Und es bleiben sogar noch 600 Euro übrig.

Eine Reihenfolge der Projekte hatte eine unabhängige Jury festgelegt. So war gleich klar, dass „Lies Dich schlau!“ der Öffentlichen Ökumenischen Bücherei Oberreut gefördert werden konnte. Bis zum Schluss zittern musste das Schulprojekt „SchwimmFix“ des Fördervereins Schwimm-Region Karlsruhe. Aber auch Projekte zur Flüchtlingsintegration können jetzt Förderung erhalten, wie Bürgermeister Dr. Martin Lenz bei der Siegerehrung auf dem Siemens-Sportgelände erklärte. Bestes Rundenergebnis erzielte das Fichtegymnasium (921 Runden), bei den Spenden hatte das Lessing (9.434,70 Euro) die Nase vorne, dahinter das Fichte mit 7.662,52 Euro. -erg-

 
 

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