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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 14. Juli 2017

Ausschuss für öffentliche Einrichtungen: Festhalten am eingeschlagenen Weg

BEIM LICHTERFEST IM ZOO-LOGISCHEN STADTGARTEN ge-hören die stimmungsvollen Gondoletta-Fahrten in den Abendstunden zu den besonderen Publikumsmagneten. Foto  Fränkle

BEIM LICHTERFEST IM ZOO-LOGISCHEN STADTGARTEN ge-hören die stimmungsvollen Gondoletta-Fahrten in den Abendstunden zu den besonderen Publikumsmagneten. Foto Fränkle

 

„Weiter so“ bei Lichterfest und E-Mobilität

Es bleibt dabei: Das Lichterfest im Zoologischen Stadtgarten wird im Zwei-Jahres-Rhythmus durchgeführt, wie es der Gemeinderat im Rahmen des Haushaltsstabilisierungsprozesses im vergangenen Jahr beschlossen hat. Dafür gab der Ausschuss für öffentliche Einrichtungen grünes Licht, der vorige Woche unter Vorsitz der Bürgermeister Michael Obert und Klaus Stapf tagte.

„Für 2018 hoffen wir auf besseres Wetter und mehr Sponsoren", stellte Bürgermeister Michael Obert bei der Vorstellung der Bilanz des Lichterfestes 2016 fest. Nach einem vielversprechenden Freitagabend sei durch einen völlig verregneten Samstag sprichwörtlich die Bilanz „verhagelt“ worden. Waren im Vorjahr noch 23.000 Besucherinnen und Besucher zum Lichterfest in den Zoologischen Stadtgarten gekommen, so sank die Besucherzahl 2016 auf rund 12.000. Neben dem wetterbedingten Rückgang bei den Eintrittsgeldern konnte auch das angestrebte Ziel, 50 Prozent der Ausgaben durch Sponsoring und Standmiete wieder einzuspielen, nicht erreicht werden. Die Karlsruhe Event GmbH (KEG) und das Gartenbauamt sind weiterhin auf der Suche nach Sponsoren, zudem wird nach Möglichkeiten gesucht, die Werbung weiter auszubauen.

Weiter fortgeführt werden soll ebenfalls das E-Mobilitätskonzept bei Anschaffungen für den Fuhrpark der Stadt Karlsruhe. „Im Rahmen des Budgets und dort, wo es Sinn macht" werde bei der Anschaffung E-Fahrzeugen Vorfahrt eingeräumt, machte Bürgermeister Klaus Stapf deutlich. Grundsätzlich werde die Strategie fortgeführt, ausschließlich Fahrzeuge mit den jeweils besten Schadstoffemissionsklassen kombiniert mit der besten Wirtschaftlichkeit anzuschaffen. Mit Blick auf die E-Mobilität werde die Strategie regelmäßig an die Marktentwicklung angepasst. So habe sich der Einsatz batterieelektrisch sowie mit Hybrid-Technik angetriebener PKW bewährt. Während sich auch beim Einsatz leichter Nutzfahrzeuge mit Elektro-Antrieb bereits einige Möglichkeiten, etwa auf dem Friedhof oder beim Abfallsammeln, bieten, sei bei schwereren Nutzfahrzeugen und Arbeitsmaschinen dagegen das Angebot noch sehr gering. Hier müsse man eine gewisse Marktreife abwarten. Für den Einsatz von Pedelecs und E-Lastenfahrrädern anstelle von konventionell angetriebenen Pkw sollen Stadtwerke und Amt für Abfallwirtschaft eine Testphase durchführen. -fis-

 
 

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