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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 14. Juli 2017

Kinderfreundlichkeitspreis: „Balus“ Paten von „Moglis“

VOLLE BÜHNE: Alle zwölf Nominierten durften sich im Jubez am Kronenplatz auf das Foto stellen. Rechts neben Bürgermeister Dr. Martin Lenz die Siegerinnen. Foto: Homberg

VOLLE BÜHNE: Alle zwölf Nominierten durften sich im Jubez am Kronenplatz auf das Foto stellen. Rechts neben Bürgermeister Dr. Martin Lenz die Siegerinnen. Foto: Homberg

 

Eine Kinderjury vergab den zwölften Karlsruher Kinderfreundlichkeitspreis

Bei dem Mentorenprogramm „Balu und Du“ übernehmen „Balu“ genannte Studierende als Mentoren die außerschulische Förderung von Grundschulkindern, „Moglis“ genannt. „Balus“ übernehmen eine individuelle Patenschaft für einen „Mogli“. Angelehnt an Rudyard Kipplings „Dschungelbuch“ dauern die Patenschaften mindestens ein Jahr, können aber auch zu festen Freundschaften führen.

Dieses Programm war der Kinderjury für den zwölften Karlsruher Kinderfreundlichkeitspreis den ersten Preis wert. Dabei haben die Neun- bis Vierzehnjährigen Elisabeth, Jan, Michael, Fernando und Erik aber lange mit sich ringen müssen, welche von den insgesamt zwölf Bewerbungen sie für preiswürdig halten. Ihre Jurysitzung vor wenigen Tagen dauerte drei Stunden. Bevor sie sich dann einstimmig für das Programm „Balu und Du“ entschieden und den Mentoren das Preisgeld von 500 Euro zuerkannten.

Der zweite Preis in Höhe von 300 Euro geht an Claudia Schwall, die seit mehr als 20 Jahren an der Grundschule Knielingen in der Kernzeitbetreuung tätig ist und darüber hinaus viele Projekte initiiert. Die zahlreichen Lesepatinnen und Lesepaten der Südendschule können die 200 Euro des dritten Preises für ihr Programm nutzen.

Bei einer Feierstunde vorige Woche haben die Kinder zusammen mit dem veranstaltenden „Bündnis für Familie“ innerhalb des Kinderbüros bei der Sozial- und Jugendbehörde die Preisträger bekannt gegeben. Spannend war die Veranstaltung im Jubez. Denn alle Nominierten waren anwesend, keiner wusste vorher vom erreichten Rang. Und die Kinder nannten sie von Platz zwölf an aufwärts bis zu den Siegern.

Bürgermeister Dr. Martin Lenz und die Familienrechtsanwältin Britta Auer als Laudatorin hatten zuvor das Engagement der Kinderjury mit viel Lob bedacht. Die musikalische Umrahmung kam von der Gruppe „Los Catacombos“ aus Durlach, die es sich zur Aufgabe gemacht hat. Kinder, auch benachteiligte, an die Musik heranzuführen. -erg-

 
 

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