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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 14. Juli 2017

Majolika: Die Majolika setzt auf Innovation

EINBLICK IN MAJOLIKA-KUNST: OB Mentrup (2. v. r.) diskutierte mit Stiftungsvorstand Lindemann (r.), Geschäftsführer Kistner (2. v. l.) und HfG-Student Fabian Schmid, der einen 3D-Keramik-Drucker entwarf, der Vasen produziert. Foto: Knopf

EINBLICK IN MAJOLIKA-KUNST: OB Mentrup (2. v. r.) diskutierte mit Stiftungsvorstand Lindemann (r.), Geschäftsführer Kistner (2. v. l.) und HfG-Student Fabian Schmid, der einen 3D-Keramik-Drucker entwarf, der Vasen produziert. Foto: Knopf

 

Einen Einblick in aktuelle Projekte, die erfolgten Restrukturierungsmaßnahmen und die Zukunftsperspektiven der Majolika-Manufaktur gaben kürzlich die Verantwortlichen der traditionsreichen Keramik-Werkstatt. Etliche Stadträte um OB Frank Mentrup nahmen die Gelegenheit wahr, einen Blick hinter die Kulissen der Einrichtung am Rande des Schlossparks zu werfen.

„Die Majolika steht für künstlerische Innovation und ist ein Leuchtturm in der Kulturszene Karlsruhes“, betonte Klaus Lindemann, Vorstand der Majolika-Stiftung. Man besinne sich nach den Strukturierungsmaßnamen auf den Markenkern als hybrides Konstrukt, das Künstlern die Gelegenheit gibt, Kunst in Keramik zu schaffen und um die lokale Wirtschaft zu beleben. Speziell der touristische Wert der idyllisch gelegenen Manufaktur mit seiner 116-jährigen Geschichte für die Kunststadt Karlsruhe sei nicht von der Hand zu weisen.

„Wir haben große Anstrengungen unternommen, die auch schmerzliche Entscheidungen beinhaltete, um eine Überlebenschance zu haben. Nun gilt es die Zukunft zu gestalten“, sagte Majolika-Geschäftsführer Dr. Dieter Kistner. Speziell in der Baukeramik erfahre die Keramik eine Renaissance. In Bezug auf die Zukunftsfähigkeit gibt es eine Kooperation mit der Hochschule für Gestaltung (HfG). Zu dem Projekt „Majolika 4.0.“ zählt ein 3D-Keramik-Drucker, den HfG-Student Fabian Schmid entwickelte und auf eindrucksvolle Weise demonstrierte, wie quasi aus dem Nichts eine Vase entsteht. „Mit dieser Innovation leisten wir einen wesentlichen Beitrag zur digitalen Transformation, die uns neue Möglichkeiten bietet“, so Kistner. Beim Rundgang konnten Stadträte und Rathauschef aber auch ganz klassische Bereiche der Majolika Handwerkskunst inspizieren.-voko-

 
 

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