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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 14. Juli 2017

Mühlburg: Qualität im Quartier verbessert

VERBESSERUNG IN SICHT: Die Konversion der Post am Entenfang zu einem Areal mit Handel, Praxen und Wohnen war ein Thema bei der Stadtteilkonferenz zur Sanierung Mühlburgs. Foto: Knopf

VERBESSERUNG IN SICHT: Die Konversion der Post am Entenfang zu einem Areal mit Handel, Praxen und Wohnen war ein Thema bei der Stadtteilkonferenz zur Sanierung Mühlburgs. Foto: Knopf

 

Etliche Projekte im Stadtteil

Die umfassende Sanierung sowie künftige Bauprojekte waren kürzlich Thema bei der Stadtteilkonferenz in Mühlburg. Im Jung-Stilling-Saal gab Erster Bürgermeister Wolfram Jäger Auskunft über den Stand der Baumaßnahmen im B-Zentrum.

Im Fokus standen die geplante Stadtbibliothek mit Bürgerzentrum sowie der Umbau des Post-Areals am Entenfang. Das Viertel im Westen der Fächerstadt erfährt im Übrigen spezielle Zuwendung. Neben dem Bund-Länder-Programm „Soziale Stadt“ bekommt es auch Unterstützung durch den Investitionspakt „Soziale Integration im Quartier“. So durfte Jäger verkünden, dass es kaum ein Gebiet in Karlsruhe gibt, in dem so viele Projekte realisiert wurden. „Der Lebens- und Wohnraum in Mühlburg wurde nachhaltig verbessert. Vieles wurde angestoßen“, so der Bürgermeister. Unter anderem wurde die Rheinstraße neugestaltet, die Wege neue bepflastert, Plätze verschönert oder der Kinder- und Jugendtreff saniert. Erzählcafé oder Kulturveranstaltungen taten ein Übriges. Über die Konversion des Postareals am Entenfang zu einem Areal mit Markthalle, Büros, Praxen und Wohnungen sprach Markus Neppl (KIT).

Allerdings: Einen genauen Zeitrahmen konnte er nicht nennen. Der Grund: Auf der Fläche befindet sich eine wichtige Umschaltstation der Telekom, an der ein Drittel der Anschlüsse in Karlsruhe hängen. Erst wenn die Telekom komplett auf Digitalisierung setzt, kann das Projekt in Angriff genommen werden. Wenn es soweit ist, sollen Handel, Arztpraxen und Gastronomie auf dem Areal einziehen. Zudem Wohnen mit begrünten Dächern an der Sophienstraße. Eine verkleinerte Postfiliale soll erhalten bleiben, ebenso der Kiosk. Der gesamte Platz soll vergrößert werden und als Treffpunkt dienen. Für PKW steht eine Tiefgarage zur Verfügung. Die Bauzeit könnte etwa zweieinhalb Jahre betragen. Massimo Ferrini (BV Mühlburg) plädierte dafür, das neue Einkaufszentrum angelehnt an den berühmten Sohn Carl-Benz-Center zu nennen.

Die Eckdaten für die neue Stadtbibliothek hatte Frank Schneidereit (Volkswohnung) parat. Die Übergabe soll Mai 2019 erfolgen. Bibliotheksleiterin Andrea Krieg informierte über das Innenleben des neuen Kulturzentrums. So soll es einen Kinderbereich, Lernstudios und einen großen Lesesaal geben. Ein großzügiges Foyer empfängt die Besucher in transparenter Atmosphäre - komplett barrierefrei. „Wir möchten auf Augenhöhe mit unseren Nutzern agieren und ihre Interessen umsetzen“, so Krieg. Erfreut über das Miteinander mit der Bibliothek war Eberhard Caspari vom Bürgerzentrum, das vom Tempel-Areal umzieht. „Das ist eine große Chance. Ich bin mir sicher, dass sich beide Einrichtungen gegenseitig befruchten.“ -voko-

 
 

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